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Den meisten wird „The Politics Of Dancing“ sicherlich als Inbegriff einer bisher kurzen, aber trotzdem legendären Compilation-Reihe bekannt sein. Künstler wie Giuseppe Ottavianis „Linking People“, Perasmas „Swing 2 Harmony“ oder iios „Rapture“ mögen einige Titel und Künstler sein, die vor mindestens zehn Jahren über die beiden Vorgänger Teil und Feature eines sehr aussagekräftigen Mediums waren. Mit der dritten Ausgabe wurde nun das ehemals reine Mix-Konzept in das so gesehen siebte Artist-Album von Paul Van Dyk umgestaltet. Die Besonderheit liegt aber weiter dahingehend, dass alle 14 Titel in Kooperation mit insgesamt 23 anderen Produzenten entstanden sind bzw. diese von Paul Van Dyk geremixt wurden. Konzeptionell entsteht mit der Idee somit eine künstlerische Symbiose aus akustischen Momentaufnahmen und dem Hintergrund seiner Tätigkeiten als Produzent und DJ in einem. Die aktuellen Auskopplungen „Louder“ (mit Roger Shah feat. Daphne Khoo) und „What We’re Livin‘ For“ (mit Michael Tsukerman feat. Patrick Droney) sind neben weiteren Tracks in Zusammenarbeit von und mit Jordan Suckley, Stoneface & Terminal oder Las Salinas enthalten. Obwohl das Konzept im ersten Moment etwas komplex und gewöhnungsbedürftig erscheint, so gelingt durch den angenehmen „Continuous Mix“ der Spagat zwischen Mix und eigenen Produktionen sehr gut. Musikalisch ohnehin sehr hochwertig und empfehlenswert! 10/10, Damian Duda.