Plötzlich ergibt sich aus den Mosaiken ein Bild. Die eingeführte Pioneer rekordbox als App. Das Wi-Fi-fähige XDJ-AERO Controller-System (s. FAZEmag September). Alles nur ein Vorgeplänkel auf den jetzigen Einzug des neuen CDJ-King. Adäquat zu den Mixer-Pendants mit dem Zusatz „nexus“ geadelt, werden dem Anwender dank dieses High Enders die Freuden kabellosen Auflegens zuteil. Der Nachfolger des CDJ-2000 ist nun also ebenso mit der DJ-Software rekordbox auf Apple i- wie auch Android-Geräten kompatibel. So lassen sich Sets bzw. Playlisten erstellen und über Wi-Fi in den Player laden. Ferner wurde das System mit neuen Quantize-Funktionen ausgestattet, welche bei Bedarf alle Cue- und Loop-Points in das rekordbox Beat Grid einrasten lassen. Hot Cues und Hot Loops können so perfekt im Takt abgefeuert werden. Auch zeigt der Browser des CDJ-2000nexus mittels Ampelsystem vorab an, welche in rekordbox analysierten Songs sich ähneln und folglich am besten matchen lassen. Diese Funktion arbeitet Hand in Hand mit dem Master Tempo, welches dank neuen Algorithmus bis +/- 16% Pitch ohne jede Klangeinbuße arbeitet. Auf dem großen Farbdisplay des nexus sind nun auch die in rekordbox ermittelten Ansichten „Wave Display“ und „Wave Zoom“ verfügbar, gleichfalls werden die in der rekordbox voreingestellten Mixing-Tools wie Beat Countdown oder Phase Meter angezeigt. Ein Schnapp ist auch der CDJ-2000 nexus, von dem sich übrigens jetzt bis zu vier Modelle synchronisieren lassen, allerdings nicht: 1.899 EUR UVP.


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