Places Berlin 2026 – Kalender für vergangene Orte der Berliner Sub- und Clubkultur

Seit Jahrzehnten ist Berlin ein Magnet für Nachtschwärmer, Kreative und Querdenker. Orte, an denen Musik, Kunst und Gegenkultur aufeinandertreffen, prägen das Gesicht der Stadt bis heute – von den improvisierten Clubs der Nachwendezeit über legendäre Punk- und New-Wave-Treffpunkte der 1980er bis hin zu jenen geheimen Räumen, die einst Hort politischen Widerstands oder gesellschaftliches Experimentierfeld waren. Viele dieser Schauplätze sind längst verschwunden, andere kämpfen ums Überleben – doch sie alle erzählen vom freien Geist Berlins, seiner rastlosen Energie und der fortwährenden Transformation urbaner Kultur.

Der Kalender „Places Berlin 2026“ von Tine Fetz und Daniel Schneider widmet sich genau diesen vergessenen oder verwandelten Orten der Club- und Subkultur. Mit Illustrationen und begleitenden Texten erinnert die neue Ausgabe an zwölf prägende Locations – darunter den Flugplatz Johannisthal, das Kant Kino, das Haus der jungen Talente, das Sound, die Music Hall Friedenau, das Lovelite, das KuKuCK oder das Kinderkrankenhaus Weißensee. Auch der Jugendklub Erich Franz, das Pop Inn, das Stasi-Krankenhaus Buch und die Zionskirche finden ihren Platz in diesem visuellen Streifzug durch das alternative Berlin. „Places Berlin 2026“ ist mehr als ein Wandkalender – es ist ein Stück Stadterinnerung. Ein Denkmal für jene Räume, die einst Freiheit ermöglichten, wo Regeln außer Kraft gesetzt wurden und neue Ideen entstehen konnten. Ein Kalender für alle, die das alte Berlin lieben – und das neue verstehen wollen.

Der Kalender kostet bei Bestellung 22€ plus 5€ Versand, er kann entweder per Mail an places-berlin@web.de oder in Tines Big Cartel Shop bestellt werden. Die Auflage liegt bei 300 Stück.

Aus dem FAZEmag 165/11.2025
www.ventil-verlag.de
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