Rainer Trueby



Rainers Auftakt auf der 408. Compost Scheibe klingt stark nach einer Innervisions-Produktion. Für den ersten Mix von Dima Studitsky kommen repetitive Synthieklänge, weite, etwas hallende Flächen und verhaltener Vocaleinsatz zum Tragen. Das fixt vom ersten Ton an und sämtliche Beinmuskeln fangen an zu zucken. Super Houseteil für den Flur. Beim „Session Victim“ fühle ich mich von Bass und HiHat stark an Whirlpool Prod. „From Disco To Disco“ erinnert. Dieser Mix entwickelt einen unglaublichen Drive und spielt variantenreich mit Tönen und Strukturen. Typisch Compost, typisch Trüby. Sehr gut und sehr schön. Es folgen zwei weitere Remixe, dieses Mal jedoch von „Jeck“. Eine zierliche deepe Houseperle im „Sello Mix“ und ein fulminater Jacker im „Chocolate Garage Productions Remix“. Hammerscheibe. 9 points Carsten becker