Rave-Hit: Mongolische „Jingle Bells“ erobern die Weihnachtscharts

Rave statt Rentiere: Mongolian Jingle Bells mischt die Weihnachtsplaylist auf

Kurz vor den Feiertagen sorgte ein ungewöhnlicher Track für Begeisterung in den sozialen Netzwerken und bot Abwechslung zu den klassischen Weihnachtshits. Der niederländische DJ Ummet Ozcan hat mit „Mongolian Jingle Bells“ einen Weihnachtsklassiker neu interpretiert und damit anscheinend einen Nerv getroffen, der zwischen Kerzenschein und Chorgesang lange untergegangen ist.

Dabei kam eine ganz besondere Verbindung zustande aus Jingle Bells, archaisch anmutendem Kehlkopfgesang aus der Mongolei und treibenden elektronischen Beats. Statt leiser Nostalgie setzt der Track auf Bass, Rhythmus und eine Atmosphäre, die wohl eher an Festivalnächte als an Heiligabend erinnert. Damit werden Rave- und Clubenergie auch unter den Weihnachtsbaum gebracht.

Ausgangspunkt war ein kurzer Social-Media-Post, welcher sofort viral ging. Neben hunderttausendfach geteilten Clips und Remix-Ideen in der Kommentarspalte, wurde der Wunsch nach einer offiziellen Version groß. So folgte wenig später schon der vollständige Track samt Video und verbreitete sich rasant über alle Streaming-Plattformen.

Auch das Musikvideo setzt auf Kreativität. Traditionelle Gewänder, ausdrucksstarker Tanz und eindrucksvolle Gesangspassagen treffen auf moderne visuelle Effekte. Für viele Fans ist der Song bereits der inoffizielle Soundtrack dieser Weihnachtstage und eine willkommene Abwechslung zu „Last Christmas“ und Co. „Mongolian Jingle Bells“ beweist, dass selbst alte Klassiker auch noch ordentlich Rave-Energie besitzen können.

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