
Nach der fünften Ausgabe von „Rave The Planet“ ist im Berliner Tiergarten erneut Aufräumen angesagt. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) sammelte rund 80 Kubikmeter Müll ein. Damit fiel die Abfallmenge etwas höher aus als 2025, als 76 Kubikmeter zusammenkamen.
Deutlich geringer war das Müllaufkommen allerdings als bei den Ausgaben davor. 2024 wurden laut BSR 110 Kubikmeter Abfall eingesammelt, 2023 waren es sogar 145 Kubikmeter. Die aktuelle Menge liegt damit trotz des Anstiegs gegenüber dem Vorjahr deutlich unter diesen Werten.
Für die Reinigung der Straße des 17. Juni waren rund 120 BSR-Beschäftigte im Einsatz. Unterstützt wurden sie von insgesamt 50 Fahrzeugen, mit denen der während der Techno-Parade zurückgelassene Müll beseitigt wurde.
Auch freiwillige Helfer beteiligten nach Rave The Planet sich an den Aufräumarbeiten. Der Veranstalter hatte wie bereits in den vergangenen Jahren zu einem „Cleanup Day“ im Großen Tiergarten aufgerufen. Zahlreiche Menschen sammelten entlang der Partymeile Abfälle ein.
#Bilanz d. #BSR zu #Reinigung bei #RaveThePlanet–#Demo: 120 Beschäftigte haben mit 50 Fahrzeugen rd. 80 m³ #Müll beseitigt 🧹Das entspricht ungefähr der Vorjahresmenge. Rückblick auf #Abfall-Zahlen 👉 2025: 76 m³; 2024: 110 m³; 2023: 145 m³; 2022: 135 m³ #Straßenreinigung #Berlin pic.twitter.com/NrlB4Zm0ai
— Berliner Stadtreinigung (BSR) (@BSR_de) August 17, 2026
Am Samstag hatten Zehntausende Menschen bis in die Nacht auf der Straße des 17. Juni gefeiert. Der angrenzende Tiergarten wurde dabei auch als Rückzugsort genutzt, an dem sich Besucher zwischenzeitlich ausruhen konnten.
Die fünfte Ausgabe von „Rave The Planet“ war zuvor trotz hoher Temperaturen insgesamt positiv bilanziert worden. Die Polizei sprach von einem „störungsfreien Verlauf“, während die Feuerwehr angesichts der langen Feier bei großer Hitze vergleichsweise wenige medizinische Einsätze verzeichnete (FAZEmag berichtete)
Nach dem Ende der Party-Demo blieb damit vor allem die Aufgabe, die genutzten Bereiche wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Neben der BSR beteiligten sich daran auch zahlreiche freiwillige Helfer.
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Quelle: Nordkurier
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