
Vom 21. August bis 21. September verwandelt die Ruhrtriennale erneut Industriedenkmäler im Ruhrgebiet in Bühnen für zeitgenössische Kunst. Unter dem Titel „Longing for Tomorrow“ lädt das Festival dazu ein, Musik, Theater, Tanz, Workshops und Performance in Maschinenhallen, Kraftzentralen und Kokereien zu erleben. Die Spielorte erzählen von Vergangenheit und Zukunft – und bilden das Fundament für ein internationales Programm mit über 600 Acts aus 38 Ländern.
Intendant Ivo van Hove eröffnet die zweite Saison seiner Triennale mit dem Musiktheater „I Did It My Way“, das Songs von Nina Simone und Frank Sinatra mit einem Schauspielduo (Lars Eidinger und Larissa Sirah Herden) zu einem Polit-Drama verdichtet. In der Duisburger Kraftzentrale fragt das immersive Projekt „Oracle“ nach Alan Turings Vermächtnis – ein visuelles Spektakel aus Klang, Licht und digitaler Bildsprache. Tänzerisch setzt Sharon Eyal mit „Delay the Sadness“ einen expressiven Gegenpol: ein Stück zwischen Clubästhetik und Körperkunst. Auch musikalisch zeigt sich das Festival offen für Grenzgänge: Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood gestaltet gemeinsam mit Eliza McCarthy und James McVinnie das Konzert „124 Years of Reverb“. Das Chorwerk Ruhr trifft in „before and after nature“ auf die New Yorker Bang on a Can All-Stars und mit „The Third Room x Ruhrtriennale“ treffen Club- und Technokultur auf Community, Subkultur und immersive Erlebnisse. Mehr dazu im Event-Teil.
Die Ruhrtriennale findet vom 21. August bis 21. September 2025 an verschiedenen Spielstätten im Ruhrgebiet statt.