Skandal bei Swedish House Mafia-Gig – Act wird von Publikum ausgebuht

Yves Tumor, bürgerlich Sean Lee Bowie, sorgte am 11. September im New Yorker Arthur Ashe Stadium für einen Eklat.

Als Vorgruppe der Swedish House Mafia spielte der experimentelle Rockkünstler vor 23.000 Besuchern – und wurde von Teilen des Publikums lautstark ausgebuht. Videos von Fans und Tumor selbst belegen den Vorfall.

In einem inzwischen gelöschten Instagram-Statement reagierte Tumor scharf. „Ich wurde gerade von den beknacktesten Leuten, die ich je in meinem Leben gesehen habe, von der Bühne gebuht, weil ich das beste Set des Abends gespielt habe“, erklärte er.

Das Video entstand beim Abmontieren eines New-York-Posters und verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken. Besonders für Aufsehen sorgte Tumors pauschale Kritik an Metropolen.

„Diese Stadt ist wirklich die Hölle auf Erden. Ich dachte, L.A. wäre schlimm. Ich dachte, Berlin wäre schlimm. Ich dachte, Paris wäre schlimm. Berlin ist definitiv schlimmer, aber verdammt!“, hieß es in seiner Aufnahme.

Die Bemerkungen lösten nicht nur in New York Diskussionen aus, sondern auch in Europa. Nach dem Post veröffentlichte Tumor mehrere Instagram-Stories mit direkten Nachrichten von Fans der Swedish House Mafia, die seine Äußerungen kritisierten.

Ein Screenshot zeigte jedoch auch Unterstützung: Tourdesigner Alexander Wessely schrieb ihm „Du hast es gerockt … mir und den Jungs hat es gefallen“. Eine offizielle Stellungnahme der Swedish House Mafia blieb bisher aus.

NYC wasn’t about bad music. It was dangerous & disrespectful .
byu/Alone_Lingonberry990 inyvestumor

Quelle: Resident Advisor

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