dubstep party



Seit gut anderthalb Jahrzehnten ist Dubstep ein Thema auf dem Dancefloor. Angefangen mit dunklen Basslines in Hinterschuppen Ende der 90er, begann der Siegeszug dieser Richtung ab spätestens 2004 in London und erreichte mit Skream’s “Midnight Request Line“ einen ersten Höhepunkt. Skrillex riss ab 2009 in den USA das Ruder an sich und spätestens mit Erreichen der Nummer 1 Position des Mixes von Skream zu La Roux “In For The Kill“ in England war das Thema Dubstep auch flächendeckend bei einer breiteren Öffentlichkeit etabliert. Brachiale Beats und süße Vocalmelodien sind das Kennzeichen von Superstarts wie Benga, Chase & Status, Skrillex oder Caspa. Alles was Rang und Namen hat ist auf drei CD‘s vertreten. Dizzee Raskal mit “Bonkers“, The Prodigy („Smack My Bitch Up“), Avicii mit “Levels“ im Skrillex Mix, Deadmau 5, Rusko, Simian Mobile Disko oder die Freestylers. Das hat Power und Dampf, aber klingt für mich mittlerweile zu sehr nach Overground und zu melodiös. Für Fans ist das hier ein Meilenstein und definitives Hust Have für unterm Baum. 8/10 Carsten Becker