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Bereits im Juli 2015 kündigte SoundCloud ein Bezahlmodell an. Aufgrund schwieriger Verhandlungen mit den Rechtevertretern von Sony, Warner und Universal verzögerte sich das Vorhaben, ehe es im Frühjahr 2016 in den USA startete. Nun kommt der Dienst auch nach Deutschland.

Mit 135 Millionen Titeln und knapp 175 Millionen monatlichen Nutzern weltweit ist SoundCloud mittlerweile um Weiten aktiver als die vor allem mit dem neuen Dienst SoundCloud Go vergleichbare Plattform Spotify. Das einstige Berliner Start-up möchte den bereits in den USA laufenden Dienst nun auch in Deutschland starten. Am Mittwoch soll es mit einer einem anzeigenfreien Abo-Dienst und einer werbefinanzierten Gratis-Version losgehen. Ganz ähnlich dem Vorbild.

In Amerika kostet SoundCloud Go nach einer 30 tägigen Testversion 9,99 US-Dollar pro Monat. 12,99 US-Dollar, wenn man den Service via einer mobilen App bucht. In Deutschland wird der anzeigenfreie Service EUR 9,99 kosten, EUR 12,99 via iOS. Damit ist der Service hierzulande minimal teurer als in Übersee. Via einer Downloadoption können die Premium-Tracks auch offline gehört werden

Wer sich den Premium-Account nicht leisten will, der hat mit der kostenlosen Version zwar Zugang auf die komplette Bandbreite an Premium-Titeln, kann diese jedoch nur 30 Sekunden „vorhören“.

Die bereits bekannte und etablierte Plattform SoundCloud soll gänzlich unberührt bleiben. SoundCloud Go fokussiert sich auf Titel von Major-Labels wie Sony, Warner und Universal, mit denen im vergangenen Jahr harte Verhandlungen geführt wurden.

Im Gegensatz zu Spotify wird SoundCloud so nicht nur eine Platform für Undground-Künstler und DJ Mixe werden, sondern die gesamte Bandbreite des Musikstreamings abdecken.

Quelle: Berliner Morgenpost