Eher hätten wir drauf gewettet, dass Roland seine TB wieder auflegt. Zumal Korg seinen Kultsynth MS-20 mit der Legacy Collection bereits 2006 wieder aufleben ließ. Virtuell digital – wie es sich damals eben gehörte. Und sogar über USB mit einem patchbaren Koffercontroller spielbar. Nachdem seit zwei Jahren ebenso die, wie es sich gehört, iPad-Variante verfügbar ist, folgt jetzt die komplette Rolle rückwärts bis in die echt analoge Ära.


Denn was tatsächlich seit einiger Zeit als, wie wir jetzt wissen vermeintlicher, Scherz durchs Netz geisterte, nimmt tatsächlich konkrete Formen an. So wird zum 50-jährigen Korg-Bestehen noch zur jetzt startenden NAMM-Show in L.A. eine verkleinertes Äquivalent des 1978er Monofonisten mit der Bezeichnung „MS-20 Mini“ erscheinen. Dieser soll über  zwei Oszillatoren, zwei Filter, zwei  Verstärker und zwei Hüllkurvengeneratoren verfügen und  – natürlich – dem 1978er Original klanglich in Nichts nachstehen.

Gebraucht sind die Synthosaurier ja trotz damalig hoher Auflage kaum unterhalb 1.500 EUR zu ergattern. Auch wenn sie inzwischen in vielen Studios ihr unverkabeltes Dasein als Blumenuntersetzer, Windelhalter oder Schlimmeres fristen. Der MS-20 Mini soll hingegen  „nur“ 600 EUR kosten. Voll Midifiziert inklusive USB-Port. Wie es sich gehört….

Klingen könnte das Ganze dann wie bei Chrislo Haas (RIP) in den 1980ern:

Oder wie bei Quentin Dupieux in den 1990ern: