
Streaming-Riese Spotify renoviert seine Podcast-Bereiche, wofür 200 Mitarbeiter allerdings ihren Arbeitsplatz räumen müssen – insgesamt 2 Prozent der Gesamtbelegschaft.
Eine Jobgarantie scheint es bei Unternehmen wie Streaming-Diensten nicht zu geben. Bereits Anfang des Jahres wurden bei Spotify 500 Stellen gestrichen, zuletzt kündigte Soundcloud ganze 20 Prozent der Belegschaft (Fazemag berichtete).
Offiziell heißt es, die neuen Maßnahmen seien Teil der Strukturierung einer neuen Podcast-Strategie, die Streamingzahlen maximieren und Podcasts aller Creator erfolgreicher machen soll. Womit sich das Unternehmen von seinem bisherigen One-Size-Fits-All-Ansatz loslöst.
Dafür müssten die Kündigungen aber sein, eine „schwierige, aber notwendige Entscheidung”. Betroffene Mitarbeiter erhalten laut Statement Abfindungspakete, eine erweiterte Krankenversicherung und sofortigen Zugang zu „Outplacement-Unterstützung”.
Schlecht laufen tut es derweil nicht. Der Streaming-Dienst verzeichnet ein Abonnentenwachstum mit einem Nettozuwachs von fünf Millionen zahlenden Abonnent:innen im letzten Quartal und damit eine weltweite Gesamtzahl von 210 Millionen zahlenden Usern.
Spotify-Vize und Head of Podcast Business Sahar Elhabashi dazu: „Spotify ist jetzt die meistgenutzte Audio-Podcast-Plattform in den meisten Teilen der Welt und auch die Nummer eins unter den Podcast-Verlagen in den USA.“ Sie war es auch die, den Stellenabbau offiziell verkündete.
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