Viele Hörer:innen sind bereits von den zahlreichen negativen Schlagzeilen über Spotify genervt und ziehen nach dem bekannten Support des Unternehmens für den US-Präsidenten Donald Trump einen Schlussstrich. Doch nun sorgt ein neuer Vorfall für Kritik: In der kostenlosen Version des Streamingdienstes fiel vielen Nutzer:innen zuletzt Werbung der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) auf.
Mit Slogans wie „Schließen Sie sich der Mission zum Schutz Amerikas an“ zeigt die Behörde Bilder und Videos, die der Rekrutierung neuer Mitarbeiter:innen dienen. ICE-Beamt:innen wird jedoch seit Jahren rassistisches sowie gewaltsames Verhalten vorgeworfen. Viele empfinden es daher als problematisch, dass Spotify Werbeinhalte dieser von Trump unterstützten Behörde ausspielt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Spotify in der Kritik steht. Das Unternehmen wurde bereits zuvor dafür angegriffen, rechte Influencer oder Podcaster zu unterstützen. Auch CEO Daniel Ek sorgte für Kontroversen – unter anderem durch seine politische Nähe zu Trump und seine Investition von über 100 Millionen Euro in das umstrittene KI-Rüstungsunternehmen Helsing.
Eines steht fest: Zahlreiche Nutzer:innen und Künstler:innen äußern mittlerweile offen Kritik, kündigen ihre Abos oder entfernen ihre Musik von der Plattform – aus Protest gegen Spotifys Werbepolitik und die als politisch einseitig empfundene Haltung des Unternehmens.
Quelle: Watson
Spotify has reportedly been running ICE recruitment advertisements in the US. pic.twitter.com/HumvkWJSAF
— Pop Crave (@PopCrave) October 13, 2025
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