
Techno-DJ und Produzentin hat sich über ihre sozialen Netzwerke an ihre Community gewandt und für Gesundheitscheck und Vorsorge geworben. Dabei zeigte sie sich selbst bei der Untersuchung.
„Dieses Jahr gab es einen kleinen Plot-Twist. Routineuntersuchung, wieder eine Früherkennung, wieder gutartig, behandelt, erledigt. Keine Panik. Keine Horrorgeschichte. Nur eine Erinnerung: Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig“, schreibt sie auf Instagram.
„Sich um sich selbst zu kümmern, hat nichts mit Angst zu tun, sondern ist eine kraftvolle Entscheidung. Ja, manchmal läuft es schlecht und es passieren unerwartete Dinge. Aber so ist das Leben, und diese Mistkerle frühzeitig zu erkennen, macht den Unterschied.“
„Also bitte: Lasst euch untersuchen“, schreibt Bossi weiter und ergänzt: „Euer zukünftiges Ich wird es euch danken. Das Leben ist so kurz, kostbar und dazu bestimmt, in vollen Zügen gelebt zu werden.“
Der „Früherkennungsmonitor“ der AOK, Auswertungen des Robert Koch-Instituts sowie Berichte des Gemeinsamen Bundesausschusses veröffentlichen immer wieder Statistiken über Krebsvorsorge in Deutschland.
Die Teilnahme an wichtigen Screening-Programmen hat sich nach deutlichen Einbrüchen in der Corona-Pandemie zuletzt wieder erholt oder liegt teils sogar über dem Niveau von 2019: So stieg die Teilnahme an Darmspiegelungen zur Darmkrebsvorsorge um rund 14,8%, am Mammographie-Screening um 5,1% und an der Prostatakrebs-Früherkennung um 4,7% im Vergleich zu 2019.
Im Mammographie-Screening nahmen 2022 etwa 2,9 Millionen Frauen teil, was rund 51% der eingeladenen Frauen entspricht, und über 80% der Teilnehmerinnen bleiben dem Programm langfristig treu und kommen regelmäßig alle zwei Jahre.
Gleichzeitig zeigen die Daten, dass noch immer ein großer Teil der Anspruchsberechtigten keine Krebsvorsorge nutzt und die Quoten regional stark schwanken. Analysen von über 400 Kreisen und kreisfreien Städten für 2021 bis 2023 belegen, dass einige Regionen bei Frauen Teilnahmeraten von über 50% erreichen, während andere nur etwa 13,2% und bei Männern 12,7% verzeichnen.
Zudem wird berichtet, dass sozial benachteiligte Menschen verschiedene Früherkennungsuntersuchungen – darunter Hautkrebs‑Screenings und andere Programme – deutlich seltener nutzen, was auf soziale Ungleichheiten im Zugang und in der Inanspruchnahme von Krebsvorsorge hinweist.
So oder so ist es empfehlenswert seine Gesundheit immer wieder regelmäßig zu checken. Stella Bossi selbst ist überzeugt davon und bereits wieder im Work-Flow: „Zurück zum Geschäftlichen. Zurück zum Leben. Lasst uns weitermachen und sehen wir uns auf der Tanzfläche zu Silvester in Zürich und dann in Thailand.“
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