
John Fick vom Social-Media-Projekt „Das Techno Team“ hat Indira Paganotto in einem Video wegen angeblich hoher Gagen kritisiert.
In diesem behauptet er, sie verlange 30.000 US-Dollar für ein zweistündiges Clubset. In den Instagram-Kommentaren widersprachen ihm mehrere Nutzer. Fick unterscheidet zwischen Festival- und Clubauftritten:
„Es ist kein Problem, für Festivalauftritte viel Geld zu bekommen. Aber wenn du in einen Club eingeladen wirst, um der Kultur willen zu spielen und deine Glaubwürdigkeit in der Szene zurückzugewinnen, kannst du nicht 30.000 Dollar für ein zweistündiges Set verlangen.“
Außerdem verglich er Paganotto mit Peggy Gou: „Selbst in Peggy Gou sehe ich eher eine Künstlerin als in Indira Paganotto.“ Die Art, wie über Paganottos angebliche Gage kommuniziert worden sei, und eine aus seiner Sicht fehlende Nähe zur Szene hätten ihn an ihrer Authentizität zweifeln lassen.
In den Kommentarspalten erhält er dafür erstaunlich wenig Zuspruch. „Warum ausgerechnet eine weibliche DJ in den Fokus rücken? Es gibt vieeeel mehr Männer, die genau dasselbe machen“, fragt ein Nutzerin. Andere verwiesen ebenfalls auf hohe Gagen von Männern aus der House- und Techno-Szene und fragten nach Ficks Einschätzung zu Solomun und Dixon.
Weitere Kommentare kritisierten Ficks Auftreten und die Form des Videos. Ein Nutzer schrieb, aus einem Podcaststudio – „aka Schlafzimmer“ – über Gagen zu reden und dabei abzulesen, sei „wahrlich Underground“.
Ein anderer Kommentar hielt 30.000 Dollar für eine Künstlerin von Paganottos Kaliber für vertretbar: Bei 750 Gästen mit je 40 Dollar Eintritt wäre die Gage auch ohne Barumsatz gedeckt. Ein Club mit nur 300 Plätzen könne die Summe dagegen kaum tragen.
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