
Der nebenberufliche DJ Christian Munoz Sanchez ist in Irland zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er mit Drogen im Wert von 1,43 Millionen Euro erwischt wurde.
Der 35-Jährige war aus Spanien angereist und gab vor Gericht an, wegen „des schnellen Geldes“ nach Irland gekommen zu sein. Bei einer Überwachungsoperation nahe des Clayton Hotels am Einkaufszentrum Liffey Valley geriet Munoz Sanchez ins Visier der Ermittler.
Nachdem ein Begleiter ohne Beweise entlassen wurde, stoppten die Gardaí sein Taxi an der Abfahrt Coolock und fanden die Drogen in einem Koffer im Kofferraum. Insgesamt wurden in 19 Päckchen knapp neun Kilogramm Diamorphin, bekannt als Heroin, sowie mehr als ein Kilogramm Monoacetylmorphin sichergestellt.
Der Gesamtwert belief sich laut Gericht auf 1,43 Millionen Euro. Munoz Sanchez bekannte sich am 2. Mai des Vorjahres schuldig. Nach seiner Festnahme wurde er fünfmal vernommen und erklärte, er habe gewusst, dass er Drogen transportierte.
Für den „einfachen Job“ des Mischens, Abfüllens und Weitertransports sollte er 5.000 Euro erhalten. Er sei ausschließlich zu diesem Zweck nach Irland gereist. Der in Barcelona lebende Spanier betreibt dort ein Weingeschäft und arbeitet nebenbei als DJ.
Er ist weder in Irland noch in Spanien vorbestraft und kooperierte laut Ermittlern umfassend. Nachrichten über die App Signal belegten, dass er von einer dritten Person angewiesen wurde. Das Gericht verhängte zunächst zwölf Jahre Haft, reduzierte diese jedoch wegen Geständnis, Kooperation und bisherigen guten Leumunds auf sieben Jahre.
Die letzten zwei Jahre wurden zur Bewährung ausgesetzt. Der Richter sprach von einer „sehr beträchtlichen Menge an Drogen“ und betonte: „Drogen sind eine Geißel unserer Gesellschaft“.
Quelle: Irish Times
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