Tiefschwarz


 

Stuttgart im Jahr 1997. Zu dieser Zeit sind die Gebrüder Schwarz bereits einige Jahre als DJs unterwegs, Ali seit 1990 auch als Club-Betreiber des ON-U sowie des Red Dog. Mit ihrer Debütsingle „24Seven“ prägten die beiden eine Ära, die in diesen Tagen ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiert. In der Zwischenzeit veröffentlichten Tiefschwarz neben unzähligen Tracks insgesamt vier Langspieler und frenetisch gefeierte Compilations, darunter auch eine Edition der bekannten Fabric-Reihe. Sie begeisterten vor allem durch Titel wie „Issst“ oder Remixe von Unit 4s „Bodydub“ sowie „Kinda New“ von Spektrum. Sie kollaborierten mit Acts wie Madonna, Kelis, Depeche Mode, Earth, Wind & Fire, Jam & Spoon, Groove Armada, Seth Troxler sowie Cassy und avancierten so zu einem der bedeutendsten Acts unserer Szene. 2006 gründeten die Watergate-Residents ihr Label Souvenir, auf dem sie ihre Eigenproduktionen aktuell vermehrt veröffentlichen – so z. B. die „Blackbox“-EP vor wenigen Tagen. Ein Interview.

Zwei Jahrzehnte Tiefschwarz. Woran denkt ihr zuerst, wenn ihr das hört?

Ali: Da läuft einem erst mal ein kurzer Schauer den Rücken herunter. Man muss dazu sagen, vor zehn Jahren zum ersten Jubiläum haben wir uns richtig vorbereitet. Wir hatten eine Kampagne inklusive Buch. Dieses Mal bin ich aufgewacht und habe mir gedacht „Oh shit, wir haben 2017! Vor genau zehn Jahren haben wir zehn Jahre Tiefschwarz gefeiert.“ (lacht)

Basti: Wahrscheinlich liegt es am Alter. Crazy, wie die Zeit vergeht. Doppelte Beschleunigung. (lacht)

Ali: Oder weil wir uns bei Weitem nicht so fühlen. Man kann da reininterpretieren, was man möchte. Jedenfalls haben wir uns dazu entschieden, die Festlichkeiten charmant über das Jahr zu verteilen. Vielmehr ist das Jahr an sich die Kampagne. Feiern tun wir ja bekanntlich sehr gerne.

Verfällt man bei den Gedanken an diese Zeit in eine Art Nostalgie?

Ali: Man muss ja zunächst bedenken, dass es bei diesen 20 Jahren nur rein um Tiefschwarz geht. Auflegen tun wir beide bereits seit über 25 Jahren. Nostalgie oder auch Melancholie wären die falschen Begriffe. Man fängt an, zu reflektieren, das mit Sicherheit. Wenn man eintaucht in diese Gedanken, fallen einem natürlich unzählige Geschichten und Anekdoten ein. Und man stellt fest, dass man eigentlich für drei oder vier Personen gelebt hat bislang.

Basti: Wir sehen das als eine Art symbolischen Wachrüttler an. Dass es uns nach all diesen Jahren noch immer gibt und dass wir uns dieser Achterbahnfahrt, die eine Karriere dieser Art ja immer ist, bewusst sind. Es wäre ja der komplette Irrsinn, alles zu glorifizieren und in den Himmel zu jubeln. Es war und ist noch immer eine Reise, die Berg und Tal durchschreitet. Wir hatten hohe Höhen, aber auch tiefe Tiefen. Und in unserem Alter, nach zwanzig Jahren mit diesem Projekt, erlangt man eine Gelassenheit, die zweifelsohne vieles einfacher macht.

Ali: Zumal wir auch als Brüder unterwegs sind. Zu der Gelassenheit, die Basti gerade angesprochen hat, entwickelt sich auch noch ein gewisser Stolz.

Tiefschwarz im Jahre 2017 klingt für mich frischer und aktueller denn je. Wie geht man nach so einer Zeit noch motiviert ans Werk?

Ali: Indem wir relaxt sind. Wir haben in all den Jahren schon so viele Erfahrungen gesammelt und diese helfen ungemein, sich immer wieder neu zu motivieren. Es macht nach wie vor unglaublichen Spaß, frisch ans Werk zu gehen. Klar, es gab auch Momente, die anstrengend waren. Lange Prozesse, wieder verworfen, neu angefangen, manchmal auch ein bisschen verzweifelt. Aber so etwas gehört dazu, schließlich sind wir aus Fleisch und Blut und keine Roboter. Musik nach dem Einmaleins zu produzieren, war noch nie unser Ding.

Basti: Außerdem macht es Spaß, mal nach rechts und links zu schauen. Daher kam auch die Idee, das letzte Album breiter aufzustellen. Die Arbeit mit Khan, dem Sänger auf „Left“, war und ist sensationell. Er ist einfach eine coole, charmante Rampensau und sehr kreativ. Das Album war gewagt und wurde aufwendig produziert. Unser Anspruch war es, eine andere Seite von uns zu zeigen – das ist uns gelungen. Inklusive Live-Umsetzung, die dank der großartigen Kollaboration mit dem Film-Regisseur Ralf Schmerberg unglaublich aussah. Manchmal muss man aber einfach ein paar Haken schlagen. Das war eine tolle Zeit, dennoch sind wir jetzt wieder voll im Club-Geschäft angekommen. Der Fokus liegt wieder auf unserem Kerngeschäft sozusagen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an unseren Studiopartner Julian aka Yawk.

Wie geht man als Künstler mit solch einer Wellenbewegung um?
Ali: Man pusht sich gegenseitig. Das Schiff wurde in den 20 Jahren immer von uns beiden geschaukelt. Ein wohl positiver Nebeneffekt, wenn man zu zweit arbeitet. Wichtig ist aber, diese Wellenbewegung bewusst wahrzunehmen und die Herausforderung anzunehmen, wenn die Welle gerade mal im Tal ist. Danach geht es nämlich wieder hoch. (lacht)
Basti: Und auch hier muss ich sagen, je cooler man mit solchen Situationen umgeht, desto besser ist es – und es ist immer gut, Erfahrungen zu sammeln. Sowohl negative als auch positive. Früher konnten mich solche Sachen schon mal aus der Bahn schleudern, aber je älter wir werden, desto stabiler wird man selbst, und das ist ein tolles Gefühl. Auch beim Auflegen ist das mittlerweile voll drin. Gerne mal gegen den Strom schwimmen, etwas ausprobieren und gnadenlos gute Musik spielen. (lacht)

Seit dieser Zeit haben einige Umbrüche stattgefunden, auch die gesamte Szene betreffend.

Ali: Es gibt eine Handvoll Künstler, die aufgrund der Kommerzialisierung der Dance-Welt in komplett anderen Sphären agieren. Damit meine ich, sie verdienen um ein Vielfaches mehr als die großen Namen vor vier bis fünf Jahren. Während solche Summen damals nur bei Namen wie David Guetta oder Tiesto realistisch waren, schwappt dieser Trend nun stark auf die krediblen Stile um. Plötzlich ist Underground Overground. Bislang verstecktere Nischen erfahren eine populäre Aufmerksamkeit von Leuten, die sich zuvor eher der mainstreamigen Dance-Musik verschrieben hatten. Es ist schön, zu sehen, wie Qualität sich aktuell immer mehr durchsetzt und die elektronische Musiklandschaft immer vielschichtiger wird.

Basti: Allerdings hat das Ganze auch Schattenseiten. Etliche Newcomer kommen ja gar nicht mehr ohne Manager in den Club. Die haben ihre Social-Media-Skills mit der Muttermilch aufgesogen und sind oftmals versierter im Umgang mit ihrem Businessplan als im Studio oder an den Decks. Bei unserem Peak durch den Remix von „Kinda New“ gab es Tiefschwarz bereits zehn Jahre. Wir haben also ein ganzes Jahrzehnt gebraucht, um diesen Status zu erreichen. Dank des Internets ist so etwas mit den richtigen Tools nun in viel kürzerer Zeit möglich als noch damals zu analogen Zeiten.

Ali: Wir als analoge Kinder haben uns lange Zeit gegen einen Manager und den ganzen Zirkus gewehrt, der da dranhängt. Auch gegen diesen Konkurrenz-Kampf und diese Abgrenzung von Gruppierungen, die nur das Ihre zulassen. Es ist klar, dass gewisse Institutionen wie das Berghain ihren Schauplatz schützen müssen, um diesen Freiraum zu erhalten. Dennoch gibt es so viele Negativ-Beispiele, wo Filter und Kodierung eine immens wichtige Rolle spielen. Auf jedem großen Festival-Billboard stehen häufig die gleichen Namen. Es sprießen aber immer kleinere Festivals aus dem Boden, die Künstler mit ihren zum Teil neuen Wegen Platz einräumen.

Sicherlich ein Merkmal von Souvenir und Tiefschwarz, dass sie sich seit jeher noch nie in eine Schublade haben stecken lassen. Oder?

Basti: Auf jeden Fall. Das ist eine schöne Tatsache und ich denke, sowohl bei uns als auch auf dem Label haben wir uns eine Art Freiheit erkämpft, die uns mit unserem Inhalt spielen lässt. Wir sind glücklicherweise nicht in solch einer Nische, die sich weder nach links noch nach rechts drehen kann. Das ist künstlerisch wertvoll.

Ali: Alles andere ist uns auch viel zu verkopft. Wir reden ja hier über Musik, eine universelle Sprache, die jeder auf dem gesamten Globus versteht – ohne politische, menschliche oder anderweitige Barrieren. Uns war es schon immer wichtig, die verschiedensten Schattierungen des elektronischen Kosmos in unsere Musik zu integrieren. Und genau das macht Tiefschwarz für mich aus und gilt damit auch für Souvenir.

Basti: Wichtig ist hier mit Sicherheit die Tatsache, dass wir Kinder der ersten Stunde sind in dieser Szene. Der DJ von heute sprintet von Gig zu Gig – oft bleibt das Spielerische dabei auf der Strecke. Nicht, dass man sich jedes Wochenende abschießt, ganz im Gegenteil. Aber wozu gehen denn die Leute in den Club? Um sich gehen zu lassen und ihren Alltag für ein paar Stunden auszublenden. Wenn der Main-Act da oben aber Dienst nach Vorschrift mit Stechuhr verrichtet, fehlt oftmals eine Connection zum Dancefloor. Das ist bei größeren Festivals oft unumgänglich, aber nicht unbedingt die Atmosphäre, die wir kennen und schätzen.

In den vergangenen Wochen ist einiges bei euch passiert. Einer von euch hat eine geraume Zeit im Wald verbracht, während der andere erst kürzlich Papa geworden ist …

Basti: Das ist richtig. Ich habe vor einigen Monaten den Drang verspürt, mich wieder meiner Leidenschaft, dem Schlagzeug, zu widmen. Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Drummer gemacht und jahrelang in Bands gespielt. Mit den beiden Clubs in Stuttgart damals und den Anfängen von Tiefschwarz habe ich das allerdings etwas vernachlässigt.

Ali: Seit Mitte der 90er-Jahre jammern wir beide, dass wir uns mal wieder unseren beiden Themen abseits von House und Techno widmen möchten. Bei Basti ist es das Schlagzeug, bei mir die Malerei bzw. bildende Kunst. Nach dem letzten Album haben wir dann vereinbart, diesen beiden Sehnsüchten wieder mehr Raum zu geben.

Basti: Ich hatte nun ein Jahr Profitraining zum professionellen Schlagzeuger mit Zertifikat. Zwölf Stunden Unterricht pro Woche plus Zwischenprüfung. Das hat einfach meine ganze Aufmerksamkeit gefordert und dadurch habe ich auch eine neue Sicht auf die Musik-Produktion gewinnen können. Ich bin mit vielen anderen Musikern in Kontakt getreten und mal raus aus dem Techno-Zirkel gekommen.

Ali: Ich für meinen Teil habe mir nach der ersten Zeit Papa-Wahnsinn eine Auszeit in Form einer Ayurveda-Kur gegönnt (lacht). Meine Tochter und der neue Alltag zu Hause haben mich wieder zur Kunst gebracht. Ich habe ja Kunst studiert und schon immer Grafik und Design nebenbei gemacht. Sämtliche Cover und Artworks von Souvenir stammen aus meiner Feder. Auch Fotografie fand ich schon immer toll. Bei meiner kommenden Geburtstagsparty im Prince Charles wird es erstmals eine Ausstellung von mir geben. Es ist wichtig für uns, dass Dinge abseits von Tiefschwarz wieder mehr Luft bekommen und stattfinden können. Dadurch wird ohne Zweifel auch Kreativität erzeugt, die wiederum der Musik zugutekommt.

Diese Kreativität scheint sich auf eure Studio-Arbeit auszuwirken …

Ali: Definitiv. Beim letzten Album, das wir gänzlich allein produziert haben, hat Basti quasi seine Reife-Prüfung abgelegt. Vornehmlich an den Maschinen, ich hingegen habe als Co-Produzent fungiert. Ich für meinen Teil bin meist detailverliebter im Arrangement und wenn es darum geht, Sound-Welten zu kreieren. Basti dreht eher an den Knöpfen und überlässt auch vieles dem Zufall. Wir spielen uns den Ball gut zu. Mittlerweile teilen wir das Studio mit Julian aka Yawk und momentan arbeiten wir viel zu dritt. Ein glücklicher Zufall, weil wir uns im Studio sehr gut verstehen. Eine schöne Symbiose, bei der jeder mit seinen persönlichen Qualitäten zur Geltung kommt.

Was steht denn als Nächstes an bei euch?

Basti: Aktuell ist die „Blackbox“-EP auf Souvenir erschienen. Im Juli steht ein weiteres Release mit Ruede Hagelstein an, mit dem wir ja bereits 2016 auf Younion zu hören waren. Ein Track für „15 Jahre Watergate“ sowie zwei weitere Singles sind in der Pipeline. Wenn man die Arbeit aus dem zweiten Halbjahr von 2016 und jetzt zusammenfasst, haben wir nahezu ein komplettes Album veröffentlicht, nur dass wir unseren Fokus ausschließlich auf EPs gelegt haben.

Das Watergate ist ein gutes Stichwort. Seit einigen Jahren seid ihr dort Residents und im Booking aktiv. Wie wichtig ist diese Marke für Tiefschwarz?

Ali: Damals war das eine bewusste Entscheidung. Wir wollten in einem Kontext stattfinden, der unmittelbar an der Szene agiert. An einem Ort, wo nicht nur Bookings abgehandelt werden, sondern auch selbst Acts gebucht werden müssen wie in diesem Fall für den Club. Im Prinzip ist die Marke Watergate so facettenreich und so breit aufgestellt, dass man es nur als ideal bezeichnen kann, ein Teil davon zu sein. Club, Agentur, Label, Showcases, alles ist abgedeckt. Natürlich hätten wir zu einer riesigen Agentur in England gehen können, wo wir aber am Ende des Tages in der Warteschleife gelandet wären, wenn wir mit unserem Booker hätten sprechen wollen, weil man einer von vielen gewesen wäre. Womit wir wieder bei Management, Marketing-To-dos, Druck, Burn-outs und Co. wären. Das war noch nie unser Fall. Wir sind happy, mit dem Watergate-Team zusammenarbeiten zu können.

Im Juni werdet ihr die dort berühmten „Thursdates“ kuratieren.

Basti: Alle drei Dates sind bereits confirmt. Wir freuen uns auf tolle Donnerstage mit Matthew Johnson, Locked Groove und Patrice Bäumel. Drei Hochkaräter, wenn man bedenkt, dass die Booking-Politik hier in Berlin aktuell einem Eiertanz gleicht.

Lasst uns über Souvenir sprechen, welches 2017 das elfte Jahr begeht.

Ali: Wir haben ein paar Dinge beim Label nachjustiert und das Feedback bislang ist sehr erfreulich. Wir haben unseren Anspruch für Souvenir noch mehr manifestieren können. Das Jahr ist komplett durchgeplant und mit der Diversität der jeweiligen Releases bin ich ebenfalls sehr happy. Es wird noch einige Überraschungen geben. Inhaltlich ist 2017 das bislang spannendste Jahr für uns.

Basti: Nach unserer „Blackbox“ wird es ein Release von Dast aus Italien geben. Ziemlich treibend und technoid inklusive eines tollen Remixes von Magit Cacoon. Anschließend kommt im Juli unsere Kollaboration mit Ruede Hagelstein, dann ist Amine K aus Marokko mit einem Remix von Jimi Jules an der Reihe. Darauf folgen ein Release von CYRK und eine EP von unserem Freund Andreas Bolz aka Bolz Bolz, seines Zeichens ein alter Berliner Electro-Act. Mit dabei ist u. a. ein Remix von Kris Wadsworth. Das Jahr ist in jedem Fall mit für uns höchster Qualität aus den verschiedensten Bereichen gespickt. Darüber hinaus starten wir mit „Souvenir from …“ auch eine neue Compilation-Serie. Für diese nehmen wir verschiedene Künstler aus aller Welt, die den für ihre Stadt typischen Sound kompilieren. Das Ganze soll eher eklektischer werden – nicht unbedingt nur auf den Club ausgerichtet.

Nach eurem ersten offiziellen Download-Mix für uns im Jahr 2012 liefert ihr nun, passend zum Jubiläum, den zweiten ab. Wie seid ihr in diesem Fall vorgegangen?

Ali: Wir haben uns dafür entschieden, im Mix ausschließlich auf unseren eigenen Katalog zurückzugreifen. Nach 20 Jahren lag das ja gewissermaßen auf der Hand. Eine Art Tiefschwarz-Medley sozusagen.

Was steht außerhalb der Produktionen sonst noch bei euch an in den kommenden Wochen?

Basti: Wir haben erst kürzlich ein Showcase hier im Berliner Funkhaus veranstaltet. Es war ein wunderschöner Abend, den wir gemeinsam mit Mark und Liam vom Funkhaus aufgezogen haben. Neben den „Thursdates“ im Watergate freuen wir uns sehr auf unseren Auftritt in der Fabric in London. Davor und danach gibt es noch jede Menge Dates, die im Zeichen des Jubiläums stehen.

Ali: Im Juli werde ich in den USA und in Kanada sein. Im Herbst geht es gemeinsam nach Südamerika, Asien, Australien. Und ein Trip nach Indien steht an – das wird gerade alles ausgearbeitet. Jedenfalls liegt der Fokus, wenn die Blätter hierzulande braun werden, auf interkontinentalen Shows. Und dann wird das mal wieder ein aufregendes Jahr gewesen sein.

Basti: Und ein gebührendes Jubiläum …

Aus dem FAZEmag 064/06.2017
FAZEmag DJ-Set #64: Tiefschwarz – ab sofort und exklusiv bei iTunes:
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04.07. Liebeskind, Fashionweek, Berlin
06.07. Watergate, Berlin
08.07. Berlin, Beats & Boats, Berlin
13.07. Watergate, Berlin
14.07. Nest, Toronto (Kanada)
15.07. Aim Festival, Montreal (Kanada)
20.07. tba, Miami (USA)
20.07. Watergate, Berlin
29.07. Hi-Hat Rooftop, St. Petersburg (Russland)
30.07. Watergate Open Air, Berlin
05.08. Hinterhof, Basel (Schweiz)
13.08. Soho House, Berlin
18.08. Watergate, Berlin
26.08. Fabric, London (England)
02.09. Twin Lake Festival, Beeskow
03.09. Solaris Rooftop, Chelyabinsk (Russland)
04.09. The Box, Sochi (Russland)
30.09. Baalsaal, Hamburg
05.–16.10. tba, Südamerika-Tour