Tipps: Bilder-Diashow nach dem Festival erstellen

Ihr möchtet nach dem Konzert oder Festival eine Diashow auf möglichst einfachem Wege erstellen? Es gibt eine Menge Programme, womit Ihr Spezialeffekte und Musik hinzufügen könnt. Durch die heutigen Integrierungen von Social Media lässt sich die erstelle Diashow auch noch ganz einfach auf YouTube verbreiten.

In diesem Artikel gehen wir auf die Erstellung einer Diashow ein. Wir erklären, worauf zu achten ist und wie das Werk am einfachsten erstellt werden kann.

So gelingt eine gute Diashow

Bevor angefangen wird, solltet Ihr die Diashow vorbereiten. Nehmen wir an, die Diashow ist tatsächlich für ein Festival oder Konzert.

Klare Ordnerstruktur

Legt einen Ordner an mit sämtlichen Bildern auf dem Computer an. Zugleich kann auch direkt die Musik in diesem Ordner hinterlegt werden, so wäre alles beisammen. Vielleicht haben Freunde auch noch gute Fotos, die können noch ergänzt werden.

Dateinamen

Klare Dateinamen sind auch von Vorteil. Nennt die Bilder-Datei immer mit dem, was sich darauf befindet. Ein Buchstabensalat kann für zusätzliche Verwirrung sorgen. Es ist immer ärgerlich, wenn dasselbe Bild vielleicht sogar zweimal in der Diashow landet. Immerhin möchtet Ihr diese auch Stolz zeigen.

Warum gute Software hilfreich ist

Wie bereits erwähnt gibt es eine Menge Software aus diesem Bereich. Eine gute Software kann die Arbeit erheblich vereinfachen. So manches Programm hat sogar Vorlagen für gewisse Anlässe — damit geht es noch einfacher. Sollten die Vorlagen nicht reichen, dann gibt es oftmals im Internet noch einige Vorlagen kostenlos.

Projekte immer abspeichern

Sobald die Diashow fertiggestellt ist, sollte nicht nur die Enddatei exportiert werden, sondern eben auch die Projekt-Datei mit einem aussagekräftigen Namen im vorbereiteten Ordner. Das hat den Vorteil, dass Ihr nicht mehr lange suchen müsst nach der Datei und sollte etwas fehlen, dann müsst Ihr nicht von vorne beginnen.

Eine Projekt-Datei lässt sich im Nachhinein immer noch ändern. Eine bereits exportierte MP4-Datei zum Beispiel liefert das Endprodukt. Es lässt sich hierauf nicht mehr zugreifen, um ein Bild oder einen Text zu ändern.

Kapitel anlegen

In der Timeline kann für Ordnung gesorgt werden mit dem Storyboard oder mit der Bilderliste-Ansicht. Für die Unterteilung kann ein Intro, Bildabschnitte, Videos, Texte und ein Abspann gewählt werden. Durch einen Klick unter „Eigenschaften“ lassen sich diese abändern. In manchen Programmen kann der Titel auch durch einen Doppelklick abgeändert werden.

In Kapiteln zu arbeiten hat auch den Vorteil, dass nicht lange gesucht werden muss. Bilder lassen sich direkt an die richtige Stelle importieren.

Wiederherstellung im Schadensfall

Sollte das Programm unerwartet den Geist aufgeben, dann erstellen viele Programme auch Sicherheitskopien. Durch einen Klick gelangt Ihr dann wieder an den Ursprungsort. Diese Funktion ist aber keine Selbstverständlichkeit — viele Programme bieten genau jenes leider nicht an. Eine solche Funktion wird meistens unter „Extras“ und „Programmeinstellungen“ versteckt.

Wer sich unsicher ist, kann aber natürlich auch selbst eine Sicherheitskopie in regelmäßigen Abständen anfertigen. Nicht vergessen, dass die Projekt-Datei abgespeichert werden muss.

Fertigstellung

Soll die fertige Diashow vom Festival am Stammtisch abgespielt werden oder im Wohnzimmer des Kollegen? Dann kann das Video auf einen USB-Stick kopiert werden. Andernfalls kann das Video auch direkt auf eine CD oder BluRay gebrannt werden, aber das ist heutzutage aufgrund der modernen Techniken gar nicht mehr nötigen.

Im Idealfall hat der Kollege sogar Apple TV oder eine PlayStation mit YouTube-Anbindung. So lässt sich das Abspielen direkt vom Smartphone organisieren.

Im Falle des USB-Sticks könnt Ihr die Zieldatei als MP4 abspeichern und entsprechend auf den Stick kopieren. Hier ist ebenfalls ein klarer Dateiname von Vorteil, denn minutenlang suchen möchte niemand in einer solchen Situation. Wir wünschen viel Spaß mit der erstellen Diashow!