Über 1 Mio. € wert: Kokain in elektrischem Rollstuhl gefunden

Ein 56-jähriger Portugiese wurde am Flughafen Manchester festgenommen, nachdem in seinem elektrischen Rollstuhl 12 Kilogramm Kokain entdeckt wurden.

Die Drogen im Wert von fast einer Million Pfund (über 1,1 Millionen Euro) waren im Sitz und in der Rückenlehne versteckt – in elf ziegelsteinförmigen Paketen, umwickelt mit braunem Klebeband. Die Beamten der britischen Grenzbehörde wurden auf den Mann aufmerksam, der aus Bridgetown (Barbados) einreiste.

Nach dem Scannen des Rollstuhls folgte die spektakuläre Entdeckung – dokumentiert durch Fotos der National Crime Agency (NCA). Diese erklärte: „Die Tarnung zeigt die Einfallsreichtum, den kriminelle Gruppen einsetzen, um Kokain zu schmuggeln.“

Es wurde betont, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit sei, um solche Verbrechen einzudämmen. Der Verdächtige wurde wegen Drogenhandels angeklagt und am 1. April in Untersuchungshaft genommen.

Der nächste Gerichtstermin ist für den 6. Mai am Manchester Crown Court angesetzt. Der Fund reiht sich in eine Serie zunehmend kreativer Schmuggelversuche ein. Erst vergangenes Jahr wurde ein Rekordfund von 5,7 Tonnen Kokain in einer Bananenlieferung im Hafen von Southampton gemacht – genug, um ganz Großbritannien doppelt zu versorgen.

Auch in Deutschland gab es zuletzt kuriose Fälle. Im Frankfurter Bahnhofsviertel haben Beamten eine etwas untypische Situation beobachtet. Ein 36-jähriger Mann versteckte sein Heroin in einem Überraschungsei in seiner Unterhose. Doch auch das beste Versteck brachte ihm nichts, die Polizei hat ihn bei der Übergabe erwischt (FAZEmag berichtete).

Quelle: Mixmag

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