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Das Bostoner Duo kennt sich aus in Sachen DJ-Mixe und Compilations, hat es doch schon u.a. jeweils eine Ausgabe der „DJ-Kicks“ (K7 Records) und „Social Experiment“ (No.19 Music) sowie diverse Podcasts für XLR8R, Resident Advisor, Mixmag und das FACT Magazine. Nun wird ein weiteres Kapitel aufgeschlagen, denn Charles Levine und Eli Goldstein haben sich anlässlich des 20. Geburtstages des legendären Garage- und House-Labels Nice ’N’ Ripe angenommen und liefern einen Mix ab, der nur Tracks aus dem Backkatalog des Londoner Imprints beinhaltet – teilweise als von ihnen neu geschaffenen Edits. Bei so viel eigener Erfahrung in Sachen „Various Artists“, was sind denn die Favoriten von Soul Clap? Das verrät uns Eli:


TuffJamTuff Jam presents Underground Frequencies Vo- lume I (Satellite Records, 1997)
Das war unsere tiefgründigste Einführung in UK Gara- ge und ist bis heute noch immer einer meiner favorisierten Mixe. Als „Underground Frequencies Volume I“ 1997 rauskam, lief er den ganzen Sommer „on repeat“. Tuff Jam haben eine perfekte Brücke zwischen US Garage und dem neuen verrückten UK- Shit gebaut. Die meisten Songs sind so kraftvoll, dass ich eine spezielle Erinnerung an jeden Song habe. Auch die zweite Ausgabe ist dope!

CS1403670-02A-BIGV/A – Nigeria 70 Volume I (Strut Records, 2001)
Strut ist eins der besten Labels in Sachen Compilations, und „Nigeria 70“ ist heute immer noch so fresh, wie an dem Tag, als wir sie in die Hand bekommen haben. Be- vor wir sie uns angehört haben, war Fela Kuti das Einzige an afrikanischer Musik, das wir wirklich kannten. Es war der nächste Schritt auf unserer Afrikareise. Wir haben sie uns viele Jahre immer wieder angehört, und als diesen Sommer Afrobeat wiedergeboren wurde, haben wir auch einige Tracks davon gespielt.

LouieVegaLittle Louie Vega – Mad Styles And Crazy Visions (BBE Records, 1998)
Dieser Mix repräsentiert unsere sehr einflussreiche Zeit in Verbindung zum New York Deep House- und Disco-Sound. 1999 ging Charlie nach LA, um dort die Schule zu besuchen, während ich in Cambridge blieb. Wir trafen uns damals oft in New York City, um im Plattenladen Dance Tracks zu stöbern oder fuhren zur WMC nach Miami, um uns in magischen Nächsten zu verlieren. In einer dieser Nächte, fesselten uns Louie Vega, Kenny Dope, Tedd Patterson und Tony Humphries und nahmen uns auf einen Trip zu den den Wurzeln von Deep House mit. „Mad Styles And Crazy Visions“ macht einen guten Job, da sie viele wichtige Tracks dieser Zeit umfasst und ist nach wie vor ein essentieller Teil des Soul Clap-Soundtracks.“

 

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