Anlässlich des 150. Geburtstags von Maurice Ravel, einem der größten Komponisten Frankreichs, präsentiert die Deutsche Grammophon eine neue Folge der legendären „Recomposed“-Reihe. Dessen Landsmann Victor Le Masne, der im letzten Jahr musikalischer Leiter der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris war, widmet sich der Rekomposition. Ravel begleitet Le Masne seit seiner Kindheit, mit seinem „Recomposed“-Beitrag schlägt er eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart und verbindet hier Klassik, Jazz mit dem French Touch. Dabei hat er sich für seine Neuinterpretationen von „Boléro“, „Jeux d’eau“, „Le jardin féerique“ sowie Auszügen aus „Daphnis et Chloé“, „L’enfant et les sortilèges“ und dem Streichquartett Unterstützung geholt von Christine and the Queens (Texte, Gesang), Julius Asal (Klavier) und Camille Thomas (Cello). Und das wirkt im Paket auch sehr überzeugend, sehr elegant, verspielt, strahlend, abwechslungsreich, opulent, aber auch dezent und unaufdringlich. Höhepunkt ist sicherlich die „Bolero“-Interpretation mit Vocals und einem improvisierten Text von Christine and the Queens. 9/10 Ludwig van Beathoven
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