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Vorsicht vor der Facebook-Pille


Eine dringende Warnung kurz vor dem Wochenende. Diese XTC-Tablette enthält neben 100.1 mg MDMA zusätzlich 129.7 mg Coffein. Die Kombination dieser beiden Substanzen verstärkt den stimulierenden Effekt und die Wirkung erhält eine nervöse Komponente. Es besteht zudem eine erhöhte Dehydrationsgefahr (austrocknen), da Coffein dem Körper zusätzlich Wasser entzieht!

Infos zu MDMA*HCl
Dosierung: max. 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht für Männer, max. 1.3 mg für Frauen.
Wirkungseintritt und –Dauer: nach ca. 30 Min. / 4-6 Std.
Wirkung: MDMA bewirkt eine vermehrte Freisetzung des Neurotransmitters Serotonin. Hunger- und Durstgefühle sind reduziert, Wachheit und Aufmerksamkeit wird erhöht und die Körpertemperatur sowie der Blutdruck steigen an. Auf MDMA fühlst du dich leicht und unbeschwert, ein wohliges Körpergefühl breitet sich aus. Seh- und
Hörvermögen verändern sich, Berührungen und Musik werden intensiver empfunden, Hemmungen werden abgebaut, die Empathie und das Kontaktbedürfnis werden gesteigert.
Nebenwirkungen: Kiefermahlen, Muskelzittern, Übelkeit / Brechreiz und erhöhter Blutdruck. Herz, Leber und Nieren werden besonders stark belastet. Es besteht die Gefahr des Austrocknens oder gar des Hitzeschlags, da die Körpertemperatur ansteigt.
Infos zu Coffein
Coffein ist ein Alkaloid der Kaffeebohnen, Tee- und Mateblättern, Kolanüssen, etc.
Wirkungseintritt und -dauer: nach 10-60 Min. / 2-3 Std.
Wirkung: Coffein macht wach, beschleunigt den Herzschlag und steigert vorübergehend die geistige Leistungsfähigkeit. In höheren Dosen (300-600 mg = ca. 8 Tassen Kaffee) erzeugt es Euphorie. Nebenwirkungen:
Coffein entzieht dem Körper Flüssigkeit (Dehydration). Bei sehr hohen Dosen können Schweißausbrüche, Herzflattern, Harndrang, Herzrhythmusstörungen, starke Wahrnehmungsstörungen, Zittern, Nervosität und Schlafstörungen aufkommen.

Außerdem gilt: Die Risiken beim Mischkonsum sind höher als beim Monokonsum; Körper und Psyche werden hierbei viel stärker belastet. Einzelne Substanzwirkungen können verstärkt oder geschwächt werden. Es können auch ganz unerwartete Effekte auftreten, die nicht der Summe der Einzelwirkungen entsprechen. Die Wirkungen der jeweiligen Substanzen können zu verschiedenen Zeiten eintreten und unterschiedlich lange anhalten, dadurch können Wechselwirkungen zeitverzögert auftreten.

Was passiert, wenn ihr folgendes zusammen konsumiert:

MDMA + Alkohol: beides entzieht dem Körper Wasser – Risiko der Austrocknung.

MDMA + Cannabis: kann MDMA-Wirkung verstärken, größere Belastung des Kreislaufes.

MDMA + Speed: Speed mindert die »typische« Ecstasywirkung. Dies kann ein schnelleres Nachlegen und dadurch eine Überdosierung mit MDMA zur Folge haben. Die stimulierende Wirkung beider Substanzen bleibt erhalten, was zu einer starken Belastung des Herz- Kreislaufsystems führt. Überhitzung ist möglich.

MDMA + Ketamin: die körperliche Bewegungseinschränkung, die durch Ketamin ausgelöst werden kann, wird nicht mehr wahrgenommen, dies kann zur Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit führen.

MDMA + MAO-Hemmer: Bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern kann es zu einer unkontrollierbaren Verlängerung und Verstärkung der Wirkung kommen, dies bedeutet eine sehr starke Kreislaufbelastung. Zudem ist ein lebensbedrohliches Serotoninsyndrom möglich ! MAO-Hemmer sind bspw. in einigen Antidepressiva, Steppenraute, der Passionsblume und Muskatnuss enthalten.

MDMA + m-CPP: schwere Krampfanfälle möglich!

MDMA + PMA / PMMA: schwere Kreislaufbelastung – Übelkeit, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle, Tod durch Organversagen möglich.

MDMA + Ephedrin / Methadon / Ritalin: starke Belastung des Herzens durch Veränderungen im Herz-Rhythmus, plötzlicher Herztod möglich.

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