
In der Vergangenheit wurde ein Mann im Prenzlauer Berg zunächst wegen Telefonierens am Steuer angehalten und anschließend wegen Drogenbesitzes sowie -konsums festgenommen. Für die Beamten ergab sich dabei schnell der Verdacht auf ein sogenanntes „Koks-Taxi“.
Bereits in Berlin, aber auch weltweit, sorgen sogenannte Koks-Taxis für Aufsehen. Sie sind dafür bekannt, verschiedene Drogen – insbesondere Kokain – per Auto zu liefern und zu verkaufen. Dieses Modell ist nicht nur weit verbreitet, sondern wird von Konsument:innen teilweise sogar positiv aufgenommen, da viele diese Form der Lieferung als unkomplizierter empfinden.
Als die Polizei den Autofahrer kontrollierte, stellten die Beamten fest, dass sein Führerschein nicht umgeschrieben war und er weiterhin ein ausländisches Dokument nutzte. Zudem gab er an, am Vorabend verschiedene Drogen, darunter Cannabis und Kokain, konsumiert zu haben. Ein anschließender Test bestätigte diese Aussage.
Daraufhin durchsuchte die Polizei das Fahrzeug und stieß auf einen größeren Fund, der in einer Sporttasche versteckt war. Darin befanden sich verschiedene Drogen wie Cannabis, Kokain, Crack, LSD und Ecstasy sowie Bargeld und mehrere Mobiltelefone, die auf eine mögliche Tätigkeit als Dealer hindeuten. Weitere Funde wurden anschließend in seiner Wohnung gemacht.
Wie sich der Fall weiterentwickelt und welche Konsequenzen den mutmaßlichen Fahrer des „Koks-Taxis“ erwarten, ist derzeit noch unklar.
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