
Rund 12.000 Besucher erlebten am Dienstagabend bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden ein ausverkauftes Konzert von Moby.
Für die größte Überraschung sorgte der US-Musiker erst kurz vor dem Ende: Westbam betrat die Bühne und spielte seinen Remix von „Feeling So Real“. Moby kündigte den Gast zunächst an, ohne seinen Namen zu nennen.
„Er hat einen Remix von dem Song gemacht, der als Nächstes folgt. Ich denke, einige von euch werden es vielleicht schon wissen“, sagte der 60-Jährige. Gegen 22.30 Uhr erschien dann Maximilian Lenz alias Westbam auf der Bühne.
Der 61-Jährige spielte seinen 1994 produzierten Remix von Mobys „Feeling So Real“ und sorgte damit für Jubel. Die beiden kennen sich seit der Techno- und Rave-Bewegung der frühen 1990er-Jahre.
Bereits 1991 standen Moby und Westbam gemeinsam im Berliner Club Tresor auf der Bühne. Westbams Auftritt in Dresden war im Gegensatz zu einem weiteren gemeinsamen Termin nicht angekündigt worden.
Der DJ und Produzent hatte bereits vorab in einem Instagram-Video verraten, dass er am 18. August beim Moby-Konzert auf dem KUNST!RASEN in Bonn als Gast auftreten wird. Vor dem überraschenden Auftritt feierte das Publikum zu mehreren bekannten Moby-Tracks.
Auf der Setlist standen unter anderem „Bodyrock“, „Go“, „Why Does My Heart Feel So Bad?“ und „Porcelain“. Unterstützt wurde Moby dabei von zwei Sängerinnen. Der Abend hatte jedoch auch eine politische und gesellschaftliche Dimension.
Moby, der vegan lebt und sich für Tierrechte engagiert, zeigte auf den Leinwänden Aufnahmen von Tierleid und machte damit auf das Thema aufmerksam. Auch einen politischen Kommentar richtete der Musiker an sein Publikum.
In Anspielung auf den aktuellen US-Präsidenten Donald Trump sagte Moby: „Bitte beschützt die Welt vor Tyrannen.“ In den sozialen Medien lobten die Besucher vor allem das Ambiente, die Show und die Atmosphäre.
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Quelle: Tag 24
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