Fusion 2016 – Foto: Paul Bankewitz
Es ist mal wieder so weit. Nach einem Jahr Pause findet dieses Wochenende endlich wieder das Fusion Festival statt. Das beste Festival Deutschlands. Warum? Lest selbst:

1. Size matters
Auch wenn eure Freundin euch immer sagt es käme nicht auf die Größe an, tut es doch!
70.000 Leute auf einer riesigen Party – die Dunkelziffer ist vermutlich noch größer – das kann ja nur geil werden. Durch die Größe des Geländes verteilt es sich auch sehr schön und man hat selten das Gefühl, sich wirklich in einer krassen Menschenmasse zu befinden. Das Opening der Turmbühne mal ausgenommen.

2. Vibe
Die Fusion hat einfach einen ganz besonderen Vibe. Es ist ein Festival, ja. Aber irgendwie fühlt es sich auch wie ein riesengroßes Familienfest an, mit coolen Leuten und nicht dem peinlichen Onkel, den man kaum kennt, aber dessen schlechte Wortspiele man immer ertragen muss.

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3. Acts
Bei der Fusion trifft sich dann auch an DJs und Live-Acts das Who-is-Who der elektronischen Musik.
Könnt ja mal einen Blick hier reinwerfen, ob euch da einer von gefällt:
www.timetable.fusion-festival.de/timetable

4. Liebe zum Detail
Trotz eines riesigen Geländes und unfassbaren Menschenmassen ist das gesamte Festival mit Liebe zum Detail organisiert. Das liegt zum einen daran, dass das Gelände tatsächlich den Fusionisten gehört und man sich also kreativ austoben kann. Zum anderen liegt das an dem Herzblut, mit dem das Festival gestaltet wird.

5. Wir warten seit f***ing zwei Jahren drauf
Und können es nicht erwarten! Das Warten und Bangen, ob man überhaupt ein Ticket bekommt machen den Anreiz noch größer.

6. Kostüme
Auf keinem Festival in Deutschland wird das Outfit-Game so hart gespielt wie bei der Fusion. Man hat schon das Gefühl man ist auf einem deutschen Burning Man, so sehr geben sich die Besucher Mühe.

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7. Das Essen
Klingt doof, ist aber so. Die Essensstände auf der Fusion sind überragend! Kann auch daran liegen, dass uns am Sonntagmittag als erste Nahrung seit drei Tagen alles schmeckt… das ist nicht ganz überliefert… Vielleicht probieren wir heute Abend schon mal was vorm Feiern, um das nochmal zu testen.

8. Keine Line-up-Werbung
Die Acts sind, wie schon in 3. beschrieben, erste Sahne. Dennoch kann man sich als Fusion einfach erlauben, keine fette Werbung mit dem Lin-up zu machen. Es ist einfach egal, eben weil es so ein geiles Festival ist.Während andere Festivals sich mit Line-up-Werbung überschlagen, lehnen sich die Fusion-Macher zurück und können genießen, was sie in jahrelanger harter Arbeit aufgebaut haben.
Nämlich das geilste Festival Deutschlands.

9. Fake-Namen
Es geht noch besser: Nicht nur, dass man keine Werbung mit dicken Acts machen muss, es treten immer wieder Techno-Größen unter falschem Namen auf. So geschehen mit Richie Hawtin, der beispielsweise die Fusion einst als Richie Rich vor einem kleinen – weil unwissenden – und dementsprechend umso frenetischeren Publikum bespielt hat.

10. Kein Konsum
Die Fusion ist groß, sie ist für Massen, aber sie ist keine Konsumveranstaltung.
Der Preis von 120 Euro (inklusive 10 Euro Müllpfand) ist für ein so langes und cooles Festival mehr als fair. Man darf eigene Drinks auf Campingplatz und sogar an die Bühnen nehmen. Und auch die Preise an der Bar sind sehr überschaubar. Faire Sache. Geiles Festival.

 

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