Fusion 2016 – Foto: Paul Bankewitz

10 Dinge, die dir auf der Fusion dieses Jahr passiert sind


Die Fusion 2016 ist vorbei. Wie wir schon berichtet haben, wird sie im nächsten Jahr erstmal eine Pause einlegen. Warum das so ist, könnt hier HIER nachlesen. Wer von euch bei der diesjährigen Ausgabe dabei war, weiß wohl, welche zehn Dinge euch garantiert passiert sind. Für alle anderen hier eine Auflistung:

1. Du hast dich 250.000 Mal verlaufen
Das Gelände ist wirklich groß, mit unzähligen Stages, Bars und Fressbuden. Da verliert man mal schnell den Überblick. Vor allem, wenn sich das Gehirn im Urlaub befindet. Die Hälfte der Zeit auf der Fusion hast du damit verbracht, Bühnen und Zelte zu suchen. War dir aber auch irgendwie egal …

2. Du schläfst in drei Tagen keine einzige Minute
Party (quasi) Nonstop, viel Motivation, ein ungemütliches Zelt und vielleicht sogar ein wenig illegale Substanzen werden den ein oder anderen Fusion-Besucher drei Tage wach gehalten haben. Man will halt auch nichts verpassen und verlässt das bunte Treiben an den Bühnen dann wirklich auch nur, um sich kurz ein wenig frisch zu machen. Dein altes Zelt lädt dann auch nicht gerade zu einem ausgiebigen Schönheitsschlaf ein. Und da der Bass von den Bühnen auch die letzte Ecke des Campingplatzes erreicht, wird Schlaf auch nicht wahrscheinlicher. Außerdem führt es einem vor, was man beim Pennen gerade verpassen würde. Da bleibt man lieber drei Tage wach …

3. Du bekommst den Mund nicht zu
Auch wenn es nicht dein erstes mal auf der Fusion war: Du kommst aus dem Staunen nicht raus. Die Bühnen sind mit viel Liebe zum Detail einfach fantastisch dekoriert und genauso sind es die Besucher. Man sieht die verrücktesten, bunten Vögel und irre Outfits. Bei der Gestaltung der Zepter sind der Kreativität ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Du stehst einfach da und bekommst den Mund nicht zu.

4. Du ekelst dich ein wenig vor dir selbst
Hygiene wird auf der Fusion eher klein geschrieben. Sehr klein. Man ist halt mit anderen Sachen beschäftigt als mit Körperpflege, das stört auch niemand so wirklich. Da sind ja alle gleich. Am letzten Tag ekelst du dich dann aber doch ein wenig vor dir selbst und wünschst dir deine eigene Dusche in deiner Wohnung herbei.

5. Du findest 100 neue Freunde
Wer nicht mindestens 100 neue Leute auf der Fusion kennengelernt hat, hat etwas falsch gemacht. Es gibt wohl kaum einen Ort, an dem Kontaktaufnahme so einfach und unbeschwert ist. Ihr habt bestimmt einige nette Mitstreiter kennengelernt, mit denen man sich mal in nächster Zeit für den nächsten Rave verabreden muss. Wenn man sich von der Fusion ein wenig erholt hat.

6. Du bist erleichtert, als du feststellst, dass du nur durchschnittlich bekloppt bist
Du dachtest immer, dass du vollkommen bescheuert bist, wenn es um Party und Raven geht. Das bescheinigen dir auch deine Freunde in regelmäßigen Abständen, sodass du es auch nicht vergisst. Einmal auf der Fusion gewesen, stellst du fest, dass du maximal durchschnittlich bekloppt bist. Es gibt so viele andere Menschen, die dich um längen übertreffen, wenn es um den Grad der Geistesgestörtheit geht. Durchschnitt sein kann auch manchmal schön sein.

7. Du merkst, dass dir Fleisch gar nicht so sehr fehlt
Es gibt auf der Fusion ausschließlich vegetarisches (teilweise sogar veganes) Essen. Das klingt für alle Fleischliebhaber erst einmal furchtbar. Vor Ort merkt man dann aber, dass man in drei Tagen eigentlich eh nur zwei Scheiben Brot mit Nutella und vielleicht eine Portion Käsespätzle (die sind bei der Fusion ausgezeichnet, absolut empfehlenswert!) isst. Auf ein fettes Stück Fleisch hat niemand so wirklich Bock.

8. Du vergisst, welche DJs du eigentlich gehört hast und welche dir gut gefallen haben
So viele gute DJs. Da weiß man oft gar nicht, wo man hin gehen soll. Dann sind da auch noch einige eher weniger bekannte Acts, die einen dann mit ihren Sets umso mehr begeistern. Nach drei Tagen Feierei, zu viel Alkohol und einem Erinnerungsvermögen eines durchschnittlichen Goldfisches, erinnert man sich allerdings nicht mehr so wirklich an die Namen der DJs, die man so gefeiert hat. Und welche Tracks die gespielt haben schon gar nicht. Wenn’s gut läuft kann man das Genre noch so gerade zuordnen.
Zum Glück kann man hier fast alle Sets noch einmal nachhören:
www..com/openairtogo/sets/fusion-festival-2016

9. Dir war viel zu heiß und eiskalt
Mal war es heiß, dann plötzlich kalt. Sonne, Regen. Das volle Programm. Es war schwer sich in diesem Jahr bei der Fusion mal richtig zu kleiden. Aber ein echter Raver kennt keinen Schmerz. Da wurde auf dem Campingplatz bei Kälte oder nach einer eiskalten Dusche halt der Jägermeister einmal mehr kreisen lassen. Und wenn es zu warm war, dann wurde halt der eiskalte Jägermeister einmal mehr kreisen lassen. Kein Problem.

10. Du hast das legendäre EM-Viertelfinalspiel Deutschland gegen Italien verpasst
Samstagabend haben Deutschland gegen Italien im Viertelfinale in Bordeaux gegeneinander gespielt. Zeitgleich haben aber auch Sebastién Léger sowie Extrawelt auf der Turmbühne bei der Fusion gespielt. Da weiß man nicht so genau wofür man sich hätte entscheiden sollen. Die meisten werden wohl den Rave dem Fußball vorgezogen haben. Wer kann’s ihnen verübeln?!
Einige von euch werden aber bei schlechter Internetverbindung vor dem Handy auf dem Campingplatz gehockt haben und bei dem Elfmeterschießen mitgefiebert haben.

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