obdachlos

 

Während die kalte Jahreszeit für Raver schweißtreibende Nächte in den Nachtclubs der Stadt bedeutet, sind die niedrigen Temperaturen für einen anderen Teil der Bevölkerung eine große Herausforderung. Besonders bei Graden, die Richtung Null gehen, müssen Obdachlose sich eine Unterkunft suchen, um nicht zu erfrieren. Zwei Berliner Clubs haben nun bekanntgegeben Teile ihrer Räumlichkeiten für Obdachsuchende Personen zu öffnen und ihnen somit einen Schlafplatz im Warmen zu ermöglichen.

Bei den Locations in Friedrichshain und Kreuzberg handelt es sich um die Konzerthäuser Astra Kulturhaus und Bi Nuu. Sie planen im Januar und Februar aus ihrem Club wöchentlich einmal eine Kältenotunterkunft zu machen und somit Obdachlosen das Leben zu retten. Insgesamt wird für 15 Frauen im Bi Nuu und 25 Männern im Astra Platz sein, betrieben wird die Notunterkunft zu der Zeit von der GEBEWO, einem freien Träger der Wohlfahrtshilfe. Dieses äußerst soziale Projekt entstand gemeinsam mit der Kältehilfe der deutschen Hauptstadt und dem Betreiber der Veranstaltungsorte, Torsten Brandt. Um das Vorhaben einzuleiten gab es bereits eine Soli-Party im Bi Nuu, bei der alle Erlöse an die Berliner Kältehilfe gespendet wurden. Finden wir super!

 

 

Das könnte dich auch interessieren:
Berliner Clubs erhalten durch Lärmschutzverordnung 100.000 Euro
Oliver Koletzki: Das Berghain ist wichtiger als ein Google Campus
Sven Marquardt verklagt erfolgreich Berghain-Kartenspiel „Bergnein“
Berghain-Türsteher Sven Marquardt wurde an Clubtür abgewiesen

 

Quelle: www.tagesspiegel.de