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Dass Künstler sich mit einem einzigen Post schnell ins Aus befördern können, bewies Ten Walls Anfang 2015 sehr eindrucksvoll, als er nach einem homophoben Post seine Karriere aufs Erste beendete, um erst jetzt wieder mit einem neuen Album aufzutauchen. Wir sind uns sicher, dass auch der Frankfurter Live-Act und Produzent Johannes Heil diese Debatte verfolgte. Heil ist seit den 90ern in der elektronischen Szene aktiv und bereicherte sie mit legendären Tracks und Performances, doch ein Facebook-Post von ihm stieß teilweise auf großes Unverständnis:

„How do you know you are shopping at beatport? No TECHNO in the so called techno charts! This is pussy, grow some balls pricks…“ – Johannes Heil

Die jetzt teilweise gelöschten Kommentare stimmten Heil zwar zu, kritisierten jedoch die Wortwahl sehr heftig:

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Die Meinung über die Reaktion des DJs gingen sehr weit auseinander, u. a. mit dem Hinweis, dass das nun mal seine spezielle Art von Humor sei. Doch scheint hierbei die Aussage zu sein , Leute die keine harten Beats hören als „Pussys“ darzustellen und alles weibliche als deutlich negativ zu beschreiben. Wie seht ihr das? Alles nur Spaß oder unberechtigter Sexismus?  Wir sind gespannt auf eure Meinung …

Das ursprüngliche Posting ist mittlerweile komplett verschwunden, nur ein Nachfolge-Posting zum Thema ist noch zu sehen:

 

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