Die Leidenschaft für Musik (neben-)beruflich auszuleben, ist natürlich eine super Sache, die wir vollkommen
verstehen können. Andere Leute glücklich zu machen, indem du ihre Hochzeit oder generell Feierlichkeiten musikalisch untermalst, ist ein toller Job. Allerdings benötigt ein DJ nicht nur sein technisches Equipment. Besonders Neueinsteiger übersehen oft, dass noch viel mehr hinter dem Beruf DJ steckt, als auf Veranstaltungen den Ton anzugeben. Wir haben uns für euch mit dem Themen Buchhaltung und Terminplanung genauer befasst, um euch einen besseren Überblick zu geben.

Terminplanung leicht gemacht

Eine vernünftige Terminplanung ist sehr wichtig – besonders dann, wenn ihr euch auf dem Markt etabliert habt und immer mehr Aufträge bekommt. Da ist es wichtig, stets den Überblick zu bewahren. Es gibt schließlich nichts Schlimmeres, als wenn du eine Anfrage annimmst und es sich hinterher herausstellt, dass sich nun mehrere Termine überschneiden. Das ist besonders für deine Kunden mehr als nur ärgerlich, weil du ihnen absagen musst und sie nun einen neuen DJ auftreiben müssen. Daher empfehlen wir dir einen Terminplaner, mit dem du auf einen Blick erkennst, wie ausgebucht du bist oder ob du noch freie Termine hast.

Stellt sich noch immer die Frage, welche Programme für euch hilfreich sein können. Der Klassiker ist und bleibt natürlich der Outlook-Kalender. In ihm könnt ihr verschiedene Termine erstellen, die euch – neben den E-Mails – entweder eingeblendet werden oder in der Rubrik Kalender sichtbar sind. Ähnlich verhält es sich mit dem Google-Kalender. Dafür benötigt ihr lediglich einen Google-Account und könnt direkt loslegen. Wer keine Lust auf einen Online-Kalender hat, kann seine Termine mit einer Excel-Tabelle koordinieren. Da habt ihr aber das Problem, dass die Datei vielleicht verloren geht, sollte es zu einem Fehler auf eurem Rechner kommen. Chip.de hat eine kleine Auswahl verschiedener Terminplaner zusammengestellt.

Auch DJs müssen die Buchhaltung beherrschen

Wie jeder Dienstleister muss sich ein DJ ebenfalls um seine Buchhaltung kümmern. Das umfasst allerdings mehr als nur das Erstellen der Steuererklärung. Stattdessen müsst ihr zum Beispiel Angebote anfertigen oder Rechnungen schreiben. In der Anfangszeit könnt ihr diese Tätigkeiten mit einem Texterstellungsprogramm bewältigen. Am einfachsten ist es, wenn ihr euch eine Vorlage zusammenbastelt, die ihr für eure Auftragsbearbeitung sowie das Rechnungswesen nutzen könnt. Vergesst nicht, alle Belege aufzuheben, damit ihr später eure Steuererklärung oder die Umsatzsteuervorauszahlung richtig machen könnt. Steigt euer Bekanntheitsgrad, wodurch sich eure Auftragslage sicherlich erhöhen wird, reicht ein normales Textdokument allerdings nicht mehr aus. Dann würden wir euch ein professionelles Buchhaltungsprogramm empfehlen. Die kosten in der Regel einen gewissen Grundbetrag, werden euch die Arbeit aber sichtlich erleichtern.

Eine Software speziell für DJs bietet beispielsweise die Cloudsoftware von lexoffice an. Bei dieser Version könnt ihr mobil auf eure Daten zugreifen. Das kann sehr hilfreich sein, wenn ihr eventuell nach einem Auftritt in einem Hotel übernachten müsst, könnt ihr dort die Belege des Abends bereits bequem von eurem Zimmer aus einpflegen. Euch ist eine Cloud zu unsicher, weil ihr um den Datenschutz fürchtet? Kein Problem! Dann entscheidet euch einfach für eine Softwarelösung, die ihr auf eurem PC installiert, wie faktura auftrag plus. Beide Buchhaltungsprogramme könnt ihr zunächst für 30 Tage auf Herz und Nieren prüfen. Es bringt nämlich nichts, wenn ihr mit der Oberfläche nicht zurechtkommt oder nicht wisst, was ihr machen müsst. Durch einen Test findet ihr hingegen schnell heraus, ob ihr mit der Software arbeiten könnt.

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