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DJ-Namen heutzutage sind austauschbarer denn je. Früher war es ja noch schick, sich einen DJ-Namen auszudenken. Dieser Name hatte dann auch eine tiefere Bedeutung. Ich erinnere mich gern an Namen wie Tanith, WestBam, Rok, Dick, Hardsequencer, Karotte, Da Hool oder Speedy J. Mittlerweile greift man lieber zu seinem bürgerlichen Namen, um ja auch in den sozialen Netzwerken und in der Öffentlichkeit mit diesem Namen Aufmerksamkeit zu erhalten. Natürlich gibt es löbliche Ausreißer wie SoKool, Re.You, Pan-Pot oder Andhim. Aber Namen wie Chris Liebing, Brian Sanhaji, Raphael Dincsoy, Sven Schaller, Torsten Kanzler, Klaudia Gawlas, Andreas Henneberg, Felix Kröcher oder Florian Frings lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Wir finden, dass der Name die Dinge besser auf den Punkt bringen sollte, wenn es schon kaum noch ‚echte‘ Künstlernamen gibt. Darum haben wir uns überlegt, welche DJ-Namen wir gerne hören würden.

1) DJ, der vor Moodyman gespielt hat und viel besser war als der hochbezahlte Ami
2) DJ, der immer noch mit Vinyl auflegt und stolz darauf ist
3) DJ, der weder gestört noch geil, aber dafür DJ ist
4) DJ ohne Sync Button
5) DJ ohne gute Laune
6) DJ, der es Leid ist, immer nur das Warm-Up zu spielen
7) DJ, der keine Likes bei FB kauft und dennoch jeden Laden voll macht
8) DJ ohne zehn Controller, deren Aufbau 20 Minuten dauert
9) DJ ohne Fünf Sterne Hotel und vier Flaschen Schampus
10) DJ, der nach Leistung bezahlt werden will
11) DJ Drogenfrei
12) DJ, der mit einem Stick zehn Stunden lang besten Sound kickt
13) DJ mit mehr Haaren als Sven Väth und weniger Bauch als Talla 2XLC
14) DJ, der mehr Bücher besitzt als Platten
15) DJ, der noch nie im Berghain war

 

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