
In der gestrigen Nacht kam es zu einem tragischen Unglück in einem der angesagtesten Clubs in der beliebten Party-Region Goa. Goa ist ein kleiner Bundesstaat an der Westküste Indiens, grenzt im Norden an Maharashtra und im Süden an Karnataka. Er hat eine lange Küstenlinie am Arabischen Meer. Das beliebte Reiseziel war fast 450 Jahre lang unter portugiesischer Kolonialherrschaft (nach 1510 bis 1961) und ist bekannt für seine Strände (z. B. Calangute, Baga, Anjuna, Palolem), Nachtleben, Wassersport, und eine lebendige Musik- und Freizeitkultur. Der Tourismus und das Nachtleben zählen zu den zentralen Wirtschaftssäulen. Sven Väth hatte in den 1990er Jahren einen großen Anteil an der gestiegenen Popularität Goas als Zufluchtsort für Aussteiger und Party-Touristen.

Bei einem Brand in dem auch bei Touristen beliebten Club Birch in der Gemeinde Arpora im Norden des Ferienparadieses Goas sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Der Regierungschef des Bundesstaats Goa, Pramod Sawant (52), teilte via X mit, dass unter den Toten „drei bis vier“ Touristen seien. Der indische Premierminister Narendra Modi (75) bekundete „tiefe Trauer“ über den Brand.
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer um kurz nach Mitternacht in dem Club in Baga, einem der beliebtesten Strände Goas, aus. Drei Menschen seien an Brandverletzungen gestorben, die anderen seien an Rauchvergiftung erstickt, schrieb Sawant weiter. Laut Polizeiangaben handelt es sich bei den meisten Opfern offenbar um Angestellte, berichtet India Today. Vermutlich löste eine explodierte Gasflasche das Feuer im Küchenbereich aus. Nach den Löscharbeiten wurde der Tatort versiegelt und Experten sollen nun prüfen, ob der Club die Brandschutzbestimmungen eingehalten hat.

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