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Drogen Legalisierung ja oder nein? Diese Frage beschäftigt Politiker und Konsumenten auf der ganzen Welt. Seit diesem Jahr erscheinen einige Versuche hierzulande in einem anderen Licht – lest den Bericht über den Grünen Abgeordneten Beck hier -, aber dass viele Drogen auch eine medizinisch-therapeutische Wirkung haben, wird wohl niemand bestreiten. Der britische Telegraph berichtete gestern, dass im vergangenen Jahr im UK 602 neue psychoaktive Substanzen aufgetaucht sind. Diese noch legalen weil noch nicht getesteten und somit nicht vom Staat überprüfbaren Legal Highs haben im UK die Diskussion über diese Substanzen wieder neu entfacht. Darum hat die britische Regierung ein Gesetz eingeführt, um Legal Highs zu verbannen.

Wie der Telegraph berichtet, hat der INCB (INCB), eine Einrichtung der Vereinten Nationen, im vergangenen Jahr eine 55-prozentige Steigerung neuer Medikamente beobachtet. Allerdings, obwohl man diese Welle als ‚wachsende Bedrohung‘ ansieht, ist man sich nicht sicher, was der richtige Weg sei, das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern. So wird der INCB-Präsident Werner Sipp zitiert: „Es ist nicht der Fall, dass die Welt zwischen militarisierter Drogen Strafverfolgung auf der einen Seite und der Legalisierung von nicht-medizinischem Gebrauch von Drogen auf der anderen Seite wählen müsste. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in den Mittelpunkt einer ausgewogenen Drogenpolitik zu setzen, ist das Ziel.“ Es gibt nicht nur Schwarz/Weiß.

Fakt ist jedoch, dass neue, noch nicht getestete Drogen weitaus gefährlicher sein können als ‚altgediente‘ Substanzen, welche aber verboten sind. Legal Highs sind nicht gesünder, nur neuer…

Das hier sind Legal Highs!

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