Ticker ist nicht gleich Ticker. Auch in der Berufsbranche Dealen gibt es himmelweite Unterschiede. Die einen sind auf dies, die anderen auf jenes spezialisiert. Manche Ticker verkaufen auf der Straße, bei anderen kann man nur in deren Wohnungen zu gewissen Uhrzeiten einkaufen. Und so weiter.  Ein gutes Verhältnis zu einem zuverlässigen Ticker zu haben, kann Gold wert sein. Aber mit den folgenden sieben Sachen verscherzt du es dir garantiert bei jedem Ticker.

Zu oft anrufen oder anschreiben
Na klar freut sich jeder Ticker über Kunden-Anrufe, schließlich bringen die den gewünschten (Neben)Verdienst ein. Aber alle zwei Stunden etwas Neues ordern strapaziert jeden noch so chilligen Dealer. Auch ständiges Nachfragen, wann es endlich soweit sei, dass er neuen Stoff bekommt und wie lange es noch dauern würde, bis man sich endlich deshalb treffen könnte, lässt man lieber sein. Man sollte immer bedenken, dass man gerade ein geschäftliches Gespräch führt und das mit illegalem Hintergrund. Etwas Respekt, Geduld und Verständnis sollte man als Kunde dem Ticker entgegenbringen.

Peanuts kaufen
Wegen einem halben Gramm von irgendwas brauch man einen Ticker eigentlich gar nicht erst anschreiben oder anrufen. Es ist fast unverschämt, wenn er extra irgendwo hin kommt und man nimmt ihm dann nur Peanuts ab. Ticker sind Business-Menschen und wollen meist nicht mit solchen Geschäften Zeit verschwenden und Risiken eingehen.

Die Nummer ohne fragen weiter geben
Einfach die Nummer von deinem Ticker weiter geben ist extrem uncool. Egal, ob es dein bester Freund ist oder eine flüchtige Feierbekanntschaft, man gibt generell keine Nummern einfach weiter und die von Tickern erst recht nicht. Eine kurze Absprache mit dem Ticker, ob das in Ordnung sei die Nummer an eine vertrauenswürdige Person weiter zu geben, reicht.

Nach unangemessenen Sachen fragen
Hat man beispielsweise einen reinen Gras-Ticker braucht man den nicht (am besten schon am Telefon) nach chemischen Substanzen fragen. Gerade Gras-Dealer sind gerne nur Gras-Dealer und haben auch keine Lust auf andere Kundschaft. Man sollte ein Gespür dafür entwickeln, welchen Ticker man nach was fragen kann. 

Zu kurz verweilen
Es ist einfach sehr auffällig, wenn Leute ständig kommen und sofort wieder gehen und das am besten mehrmals pro Tag. Da werden neugierige Nachbarn einfach zu aufmerksam. Vielen Dealern ist es lieber man verweilt ein wenig. Außerdem gehört es in manchen Kreisen zur guten Etikette etwas zu bleiben. Etwas Small-Talk hat noch keiner (Geschäfts-)Beziehung geschadet.

Zu lange verweilen
Stundenlang oder ganze Nächte beim Ticker abzuhängen nur weil da alles, was das Konsumentenherz begehrt auf dem Tisch liegt, kommt nach einer gewissen Zeit auch nicht gut an. An dem Punkt muss man unterscheiden können, ob das dein Ticker ist oder ob das dein Kollege ist.

Auf Kombi holen
Manchmal geht es total klar, dass man sich Zeug auf Kombi holt. Nimmt das jedoch überhand und macht der Ticker eigentlich gar keinen Gewinn mehr mit dir, weil du immer mehr “anschreiben lässt” oder du bei dem einen Kombi ab bezahlen gleich den nächsten aufmachst, wird eure Geschäftsbeziehung darunter leiden. Hier geht es um Vertrauen und Anstand, man sollte offene Rechnungen schnellst möglich begleichen.

Das könnte dich auch interessieren:
Sieben Club-Sünden – wie verhält man sich richtig im Techno-Club
7 Mythen über psychedelische Drogen
13 verrückte aber wahre Fakten über Cannabis