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Über Cannabis und generell über Drogen gibt es etliche Listen, Mythen, Fiktionen und Fakten. Wir werfen im Folgenden einen Blick auf die verrücktesten, aber wahren Fakten über Cannabis.

13. Jede Minute wird eine Straftat wegen Cannabis aufgenommen
Es gibt mehr Strafdelikte wegen Cannabis als andere Gewaltverbrechen zusammengenommen. Das liegt mit höchster Wahrscheinlichkeit auch daran, dass selbst Delikte wegen Besitz von Kleinstmengen Cannabis strafrechtlich verfolgt werden. Das summiert sich. Da kann man nur sagen, dass es zum Glück mehr Kiffer als Gewaltverbrecher gibt. 

12. Eskimos haben mehr als 50 Wörter für Schnee, es gibt mehr für Cannabis
Es ist bekannt, dass Eskimos mehr als 50 Begriffe für Schnee in ihrem Wortschatz haben. Sie unterscheiden genau über welche Art von Schnee es sich handelt. Frisch gefallener Schnee, nasser Schnee, Schnee, der gut zum Schlitten fahren ist, haben alle eine eigene Bezeichnung. Das Stoner Vokabular gibt mindestens genauso viele Begriffe für Cannabis, Kiffen u.s.w. her. Wir verwenden zusätzlich zu etlichen deutschen Wörtern auch viele Begriffe, die aus dem amerikanischen kommen.

11. Etwa 40 Prozent der Deutschen haben mindestens schon ein Mal gekifft
Schaut man sich den statistischen Trend an, kann man beobachten, dass Cannabis zu konsumieren immer beliebter wird. Im Gegensatz dazu, fällt der Trend bei dem Ausprobieren von Zigaretten. Es hat eine deutliche Veränderung in den letzten Jahren gegeben, wie Cannabis von der Gesellschaft wahrgenommen wird. Was vor Jahrzehnten von vielen als Teufelskraut bezeichnet wurde, wird heute unter anderem auch mehr als Medizin betrachtet.

10. Der erste E-Commerce Handel war ein Cannabis-Deal
Im Jahr 1971 oder 1972 haben Stanford Studenten mit Arpanet Konten an Stanford University´s „artificial intelligence Laboratory“ in einer kommerziellen Transaktion mit ihren Kollegen am Massachussetts Institute of Technology engagiert. Vor Amazon, vor eBay war die Marihuanasamenakte per E-Commerce ein Drogengeschäft. Die Studenten nutzten das Netzwerk, um ruhig den Verkauf einer unbestimmten Menge an Marihuana zu arrangieren.

9. The Young Outlaws rauchten 2Pacs Asche in einem Blunt
Nach einem Interview mit VladTV zu Folge rauchten die Young Outlaws 2Pacs Asche in einem Blunt. Ganz nach den eigenen Wünschen, die der Rapper in seinen Songtexten gemacht habe. Trotz der Tatsache, dass die Handlung höchstwahrscheinlich eine Form von Kannibalismus ist, hat die Familie von 2Pac keine Anklage erhoben.

8. Das Wort „Canvas“ kommt von Cannabis
Canvas ist ein extrem haltbares, gewebtes Gewebe, das für die Herstellung von Segeln, Zelten, Zelte, Rucksäcken und anderen Gegenständen verwendet wird, für die Robustheit erforderlich ist. Es wird auch populär von Künstlern als Anstrichfläche verwendet, die typischerweise über einen Holzrahmen gespannt ist. Es wird auch in solchen Art und Weise Gegenstände wie Handtaschen, elektronische Geräte und Schuhe verwendet.
Das Wort „Canvas“ stammt aus dem anglo-französischen canevaz des 13. Jahrhunderts und dem alten französischen canevas. Beide können Abkömmlinge des lateinischen „cannapaceus für „aus Hanf“, aus dem griechischen κάνναβις (Cannabis) sein. AlsHanf industriell durch Baumwolle ersetzt wurde, änderte auch das Wort seine Bedeutung zu einem Stück Stoff, der sich über einen Holzrahmen gespannt wird.

7. Man könnte allein mit Hanf überleben
Hanf- und Cannabis-Samen enthalten alle ätherischen Öle, Nährstoffe und Proteine, die zur Erhaltung eines menschlichen Lebens erforderlich sind. Sie gelten als super Nahrung. Es wird sogar von einigen gemunkelt, dass Buddha nur Hanfsamen gegessen hat, bevor er einen Zustand der Erleuchtung erreicht hat. Ebenso kann Hanf Erdöl ersetzen und hat viele weitere sehr nützliche Fähigkeiten.

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6. Man müsste 750 Gramm (knapp 1 Kilo) Marihuana innerhalb von 15 Minuten rauchen, um daran zu sterben
Ein Bericht aus dem Jahr 1988 von Richter Young:
Für Laien bedeutet dies, dass, um den Tod zu veranlassen, ein Marihuana-Raucher 20.000 bis 40.000 Mal so viel Marihuana verbrauchen muss, wie es in einer Marihuana-Zigarette enthalten ist. NIDA-gelieferte Marihuana-Zigaretten wiegen ca. 9 Gramm. Ein Raucher sollte theoretisch fast 750 Gramm Marihuana innerhalb von etwa fünfzehn Minuten verbrauchen, um eine tödliche Antwort zu induzieren.
Der Bericht endet mit der Angabe, dass Marihuana als eine der sichersten Pflanzen bekannt ist, die man konsumieren kann.

5. Cannabis ist und war in Nord Korea schon immer legal
Während es in Nord Korea nicht möglich ist an bestimmten Orten ein Selfie zu machen ohne das Risiko einzugehen ins Gefängnis zu kommen, ist aber Marihuanaanbau, -handel und rauchen dort okay. Cannabis ist dort im Vergleich zu anderen Ländern recht günstig und es scheint dem Staat nicht wirklich zu interessieren, wenn gekifft wird.

4. Mit Cannabis wird mehr gehandelt als mit anderen Getreidesorte
Schon bevor Cannabis in einigen US-Staaten legalisiert wurde, wurde die Schwarzmarkternte auf einen Wert von etwa 35 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das überschreitet bei Weitem den Wert von Weizen, Mais und anderem Getreide, was auf Feldern angebaut wird. Nach der Legalisierung in manchen Staaten wird Cannabis (zusätzlich) kontrolliert angebaut. Somit dürfte der Umsatz mit Weedernten nochmals höher ausfallen.

3. Richard Nixon hat Gras in die USA geschmuggelt
Bei der Rückkehr von einer Europatournee im Jahr 1958 hatte die Jazzlegende Louis Armstrong drei Pfund Cannabis in seinen Taschen und wartete auf einen Zollkontrollpunkt in New York. Zu seinem Glück war Vizepräsident (zu der Zeit) Nixon zufällig am Flughafen zur gleichen Zeit. Dank ihm musste Armstrong nicht überprüft werden, Nixon trug sogar die Taschen für ihn!

2. In Denver gibt es mehr Marihuana-Apotheken als Starbucks und Liquor Stores
Nach Denver’s öffentlichen Aufzeichnungen gibt es mehr staatliche Lizenzen für Marihuana-Apotheken als für öffentliche Schulen, Starbucks und Liquor Stores. Der Trend wächst mit 25 neuen Bewerbern im Durchschnitt pro Tag.

1. Marihuana verwandelte US-Experten in eine Fledermaus
Marihuana (einschließlich industrieller Hanf) wurde ursprünglich verboten, weil „alle Mexikaner verrückt sind und Marihuana ist, was sie verrückt macht.“ Dr. James C. Munch, der offizielle US-Experte von Marihuana in den Jahren von 1938 bis 1962 bezeugte vor Gericht, unter Eid, Marihuana hätte ihn in eine Fledermaus verwandelt. Dr. Munch unterstützte auch das Zeugnis eines Mordverteidigers, der den Wahnsinn beanspruchte, weil er im selben Raum mit einer Tasche mit Marihuana gewesen war. Der Angeklagte wurde wegen des Marihuana-induzierten Wahnsinns freigesprochen.
Im Film Fear & Loathing in Las Vegas gibt es einen dezenten Hinweis auf die absurde Fledermaus-Geschichte.

Quelle: 420Smokers

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