lsd


LSD erfährt aktuell ein Revival, denn so viele Warnungen zu stark bis sehr stark dosierten Filzen gab es schon lange nicht mehr. Vor wenigen Tagen ist in Bern in der Schweiz ein sehr starker LSD-Filz aufgetaucht. Er hat die Farben Weiß und Schwarz – siehe Bild – und eine Größe von 7.2 x 7.3 mm. Richtig gefährlich machen ihn aber die Inhaltsstoffe. Zur Info: Über 150µg LSD können zu viel sein, durchschnittlich enthielten die 2014 analysierten LSD-Filze 70.4 µg LSD. Hohe Dosen erhöhen das Risiko selbst für erfahrene Konsumenten. Eine solch hohe Dosis kann höchst intensive psychedelische Erlebnisse hervorrufen, welche verstörend und angsteinflößend sein können. Auch paranoide Vorstellungen können vorkommen. Des Weiteren kann eine sogenannte Übersensibilität auftreten. Musik, Licht und andere Reize können dabei als extrem unangenehm empfunden werden. Auch eine Körper-Geist-Trennung kann auftreten.

Der aktuell kursierende Filz weist 195 µg LSD auf.

 

Die Wirkung tritt nach ca. 20 Minuten ein und hält bis zu elf Stunden an.

Wirkung: Die LSD-Wirkung ist sehr stark von Dosis, Set und Setting abhängig. Als Halluzinogen intensiviert und verfremdet LSD deine Sinneswahrnehmungen, real existierende Dinge werden anders wahrgenommen und dein Raum-Zeit-Empfinden verändert sich stark. Deine Stimmung und deine Gefühle können sich abrupt verändern, von himmel-hoch-jauchzend bis hin zu Tod-traurig. Dabei können „kreative Gedanken“, neue Ideen oder spirituelle Erfahrungen entstehen. Bei höheren Dosierungen kann es bis zur Loslösung vom eigenen Körper kommen.

Nebenwirkungen: Besonders in der Anfangsphase des Trips können leichte Atembeschwerden, Herzrasen, Schweißausbrüche, veränderter Blutdruck und Übelkeit auftreten. Es kommt zu einer stärken Produktion von Speichel und Schleim. Die Körpertemperatur erhöht sich leicht, die Pupillen werden erweitert und die optische Fokussierung erschwert. Gähnen ohne Müdigkeit setzt ein. Die Risiken im psychischen Bereich sind von der Persönlichkeitsstruktur des Users/der Userin abhängig. Die Wahrnehmungsveränderungen können so intensiv sein, dass UserInnen sich von der Flut von Eindrücken überfordert fühlen. Vor allem bei Nichtbeachtung der Regeln betreffend Set und Setting kann es zu Fehlreaktionen, Orientierungsverlust, Panik, Paranoia und „Horrortrips“ kommen. Des Weiteren kann eine sogenannte Übersensibilität auftreten. Musik, Licht und andere Reize können dabei als extrem unangenehm empfunden werden. Auch eine Körper-Geist-Trennung kann auftreten.

Langzeitrisiken: Es besteht – auch bei einmaligem Konsum – die Gefahr, dass latente (verborgene) psychische Störungen ausgelöst werden können.

Achtung: Das hier ist LSD!

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