MDMA+MDA_extrem_hoch_August_2017-3


Da haben die Laborratten aber wieder etwas besonders Fieses zusammengemischt. Da heißt es auf jeden Fall: Finger weg. Aktuell kursiert eine goldene/gelbe Ecstasy-Tablette in Form von einem Pik-Ass. Sie hat ein Gewicht von 418,2 mg und enthält 225,4 mg MDMA*HCI und 108,3 mg MDA*HCI. Das Pik-Ass ist auch als „Todeskarte“ (im Engl. „Ace of Spades“) bekannt. Sie ist deshalb in der populären Ikonographie besonders beim Militär aber auch bei Heavy-Metal Fans oder als Tätowierung beliebt.

Diese XTC-Tablette enthält neben der extrem hohen Dosis MDMA das synthetische Amphetaminderivat MDA. Die Wirkung von MDA ist der von MDMA ähnlich, wird jedoch als härter, stärker und „kälter“ als MDMA empfunden und eine leichte halluzinogene Wirkung ist möglich. Die Wirkung von MDA dauert mit 8-12 Std. länger als die von MDMA. Da diese Tablette zwei psychoaktive Substanzen in sehr hoher Dosierung enthält, erhöht sich, infolge des Mischkonsums, die körperliche Belastung (z.B. Herzkreislauf, Leber etc).

Substanz: 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin Dosierung: max. 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht für Männer, max. 1.3 mg pro kg Körpergewicht für Frauen.

Wirkungseintritt / Wirkdauer: nach ca. 30 Min. / 4-6 Std.

Wirkung: MDMA bewirkt hauptsächlich eine vermehrte Freisetzung des körpereigenen Botenstoffs Serotonin. Diese Ausschüttung löst ein Gefühl der Euphorie, Leichtigkeit und der Unbeschwertheit aus. Seh- und Hörvermögen verändern sich, Berührungen und Musik werden intensiver empfunden, Hemmungen werden abgebaut und das Kontaktbedürfnis wird gesteigert. Hunger- und Durstgefühl sowie Müdigkeit werden reduziert, die Aufmerksamkeit wird erhöht. Auch die Körpertemperatur und der Blutdruck steigen an.

Nebenwirkungen: Kiefermahlen, Muskelzittern, Übelkeit / Brechreiz und erhöhter Blutdruck. Herz, Leber und Nieren werden besonders stark belastet. Es besteht die Gefahr des Austrocknens oder gar des Hitzeschlags, da die Körpertemperatur ansteigt.

Substanz: 3,4-Methylendioxyamphetamin

Dosierung: vergleichbar mit der von MDMA Wirkungseintritt /

Wirkdauer: nach ca. 30 Min. / 8-12 Std. (= bedeutend länger als MDMA) Wirkung: MDA ist vergleichbar mit der von MDMA, wird aber allgemein als „kälter“ beschrieben. Die Unterschiede liegen in der Dauer und Intensität. Das Glücksgefühl (Magic-Feeling) ist weniger ausgeprägt als bei MDMA, dafür weist MDA eine leicht halluzinogene Wirkung auf.

Nebenwirkungen: Kiefermahlen, Muskelzittern, Übelkeit / Brechreiz und erhöhter Blutdruck können wie bei MDMA auftreten. MDA ist sowohl neurotoxisch (das Nervensystem schädigend) wie auch hepatotoxisch (leberschädigend). Bei häufiger Einnahme von MDA, je nach psychischer Voraussetzung (Vulnerabilität) können schizophrenie-ähnliche Symptome auftreten.

Quelle: saferparty.ch

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