Aus „Gloss Drop“ wird „Dross Glop“. Battles haben ihr letztjähriges Album in die Remixer-Hölle geschickt, die Versionen nach und nach auf 12inches verteilt und nun komplett auf eine CD gepackt, die Mitte April erscheinen wird. Battles’ recht sperriger Sound wird hier auf mannigfaltigste Weise umgekrempelt. Den Anfang macht Gui Boratto, dessen eleganten 4/4-Takt ich sehr schätze und ebenfalls seinen Remix von „Wall Street“, der alle Falten wegbügelt, die wegzubügeln sind. Kode9 hat sich den schrillen und gebrochenen Album-Opener „Africastle“ vorgenommen – schnappt sich ein paar verspielte Samples und baute dann seinen Dubstep-Beat drunter. Gut abgestimmt und recht fluffig. Hudson Mohawke hingegen haut bei seiner Version von „Rolls Bayce“ ein orchestrales Gewitter obendrauf. Schmettert ziemlich, aber nach einer Weile wird’s schwierig. Zwiespältig stehe ich diesem Album gegenüber. Es gibt Highlights, aber auch ein paar merkwürdige Ergebnisse. 5WARPCD226_Battles_packshot_480_01 points dr.nacht