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Bayerische Gemeinde will Porno Island verbieten


Es gab einmal einen Baggersee, in den eine kleine Landzunge hineinragte. An diesem Baggersee war die FKK-Kultur seit einigen Jahren in vollem Gange, doch nicht nur gewöhnliche Sonnenanbeter fanden hier zusammen, sondern auch Menschen aus ganz Süddeutschland, die sich zu Techno-Sexparties verabredeten. Oder wie die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet: „Hemmungslose Orgien von Schwulen und Swingern zu Techno-Musik.“ Bereits im Sommer 2010 regten sich Anwohner  „homosexuelle Orgien mit Scharen von Zuschauern“ auf. Man fände dort „Dildos, Pornohefte, gebrauchte Kondome und Müll“.  Ja, dieser Ort hat sich seinen Namen  verdient: Porno Island.
Seiten wie Poppen.de oder Parkplatzerotik.de empfehlen den Baggersee und der User „Rudelwolf“ schreibt sogar: „Es ist immer geil am See. Männer wie Paare sind immer mal da.“

Die Gemeinde Senden handelte entschlossen: Die Gebüsche und Bäume runde um die Landzunge wurden abgeholzt, um mögliche versteckte Ecken aufzudecken und so die Liebhaber der Freikörper-Kultur von Orgien abzuhalten. Doch das störte die meisten nicht wirklich. Jetzt gibt es einen neuen Gesetztesentwurd, der den Gemeinden frei lässt, ob FKK-baden erlaubt ist. Wie sich die Gemeinde Senden entschieden hat ist klar. Außerdem soll die Polizei dort häufiger patroullieren: „Ich weiß nicht, wie es in Berlin ist, aber bei uns ist es so, dass Sex in der Öffentlichkeit, sofern sich Unbeteiligte belästigt fühlen, eine Straftat darstellen kann“, sagt ein Sprecher der Polizei.

Ach ja, die Bayern …

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