Behringer wagt sich ins Monitorcontroller-Segment und dass direkt mal mit einem sehr großen, umfangreichen Tool, dem Studio L. Konzipiert als Mischung zwischen Audio-Interface und Monitorcontroller, ist dieser Behringer, was die möglichen Optionen angeht, eher in Profistudios angesiedelt. Drei Abhören können hiermit kontrolliert werden, was schon in die Oberklasse gehört. Eingangsseitig kann man auf der Rückseite zwei verschiedene Mixe – einmal als XLR-Paar, einmal als Klinkenpärchen –als Input wählen. Auf der Vorderseite ist außerdem noch ein Aux-Eingang für Miniklinken als weiterer Zuspieler angebracht. Perfekt, um mit seinem Handy Referenztracks abzuspielen. Zwei Kopfhörer-Anschlüsse machen das Paket perfekt. Auf der Oberfläche dominiert das VCA-gesteuerte Volume-Rad mit angeschlossenem Pegel-Messer. Praktisch ist, dass man über die Trim-Funktion verschiedenen Abhören angleichen kann, womit man das Signal deutlich differenzierter beurteilen kann.

Wer möchte, kann den Studio L auch als 2×2-Interface mit 192 kHz und 24 Bit benutzen. Diese Features bietet Behringer zum Kampfpreis von umgerechnet gut 169 EUR.

 

Aus dem FAZEmag 114/08.21
www.behringer.com