pining moon
Der Vorbote des anstehenden Debütalbums des Berliner Duos ist ein Hit – zu dieser Erkenntnis bedarf es keiner langen Einleitung. Überzeugender Gesangspart von Chris James (Stateless) in perfekter musikalischer Ummantelung. House mit Tiefenschmelz, Seele und Pop-Appeal. Absolutes Highlight: Die von Cello und Akustikgitarre getragen Parts. Zu schön! Sowas möchte ich mal in den deutschen Charts sehen. Das Package der Single umfasst noch drei weitere Remixe, zwei davon liefert Jay Shepheard. Sein „Guitar Mix“ – man ahnt es – legt den Schwerpunkt auf repetive Gitarrenzupfer, Vocal-Parts im Loop, hier geht es eindeutig mehr Richtung Dancefloor als beim Original. Der „Synth Mix“ mit durchgängigem Synth-Motiv, Cello-Unterstützung, einen Hauch angedubbt und der Falsettvariante des Gesanges. Death On The Balcony geht mit gut gewürzter Bassline noch einen Schritt tiefer in die Nacht, ohne aber nicht zu vergessen Gesang, Gitarre und Cello akzentuiert einzusetzen. Ein Kleinod gibt es in der digitalen Ausgabe des Releases – die Akustikversion. Chris‘ Stimme, die Gitarre und das Cello demonstrieren die Stärke des Songs. Allein dafür verdiente 10/10 Dieter Horny