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Seine unterschiedlichen Einflüsse bekommen Christian Rich sehr gut. Aufgewachsen in Chicago, nigerianisch erzogen und mittlerweile in L.A. zu Hause, fusioniert er housige Tunes mit souligem Gesang, der Anfangs popig verschreckt, doch mit zunehmender Spieldauer von “Better“ an Fault & Ward erinnernd, sehr entspannt groovt und gar nicht mal so overgroundig klingt. Noch deutlicher manifestiert sich das mit Broken Beats und Black Female Vocals auf “A1“, auch wenn das Gangsta Bitch Sample inhaltlich weniger zur Musik passt, hat dieser Titel Klasse und zeugt von Eigenständigkeit. Kollagen aus loungigem Jazz und souliger Moderne komplettieren das Bild einer mitreißenden, emotionalen Platte, die mit “Real Love“ seinen Höhepunkt findet und die emotional-poetische Strahlkraft von “Tausend Tränen Tief“ erreicht. Wunderschönes Debüt, möge der Langspieler bald folgen. 10/10 Cars10.Becker