
Die Vienna Club Commission (VCC) prüft ein Abo-Modell für Wiener Clubs.
Ob daraus tatsächlich eine Party-Flatrate wird und wie sie aussehen könnte, ist noch offen. Anlass sei ein Publikum, das seltener ausgehe, früher nach Hause gehe und sein Geld anders verteile.
Die Commission sucht nach einem Modell, das Clubs der Wiener Szene finanziell stabilisieren und den Gästen einen Clubabend wieder lohnender machen soll. Wie ein solches Abo funktionieren könnte, soll eine Fokusgruppe erarbeiten.
Geleitet wird sie von Julia Altenburger und Philip Waldenberger von der Plattform The Subscene. Zu Preisen, teilnehmenden Clubs oder einem Starttermin gibt es bislang keine Angaben. Auch das Ergebnis der Fokusgruppe ist laut VCC unverbindlich.
Inhaltliche Leiterin Martina Brunner hatte 2023 gegenüber Loop Rituals erklärt, daraus entstehe „weder für die VCC noch für die Stadt eine Verbindlichkeit“. Als Vorbilder dienen Abo-Angebote aus anderen Bereichen.
Das österreichische „Nonstop“-Kinoabo gibt es seit 2023. Nach zwei Jahren beteiligten sich 26 Kinos; laut Loop Rituals wurden damit mehr als 300.000 Besuche und 10.000 verkaufte Abos verzeichnet.
Auch Amsterdam liefert ein Beispiel: Dort bieten vier Clubs seit April einen Nachtpass für 24,50 Euro im Monat an. Die ersten 150 Pässe waren schnell vergriffen, inzwischen gibt es eine Warteliste. Das Wiener Modell soll bei zwei Fokusgruppen-Terminen im Herbst entwickelt werden.
Quelle: Loop Rituals
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