Clubs auf Ibiza wollen gegen illegale Partys vorgehen

Clubs auf Ibiza wollen gegen illegale Partys vorgehen


Für viele Ibiza-Urlauber sind die spontanen Villen-Partys und Afterhours der eigentliche Grund, der Balearen-Insel jedes Jahr einen Besuch abzustatten. Aber ebendiese Partys sind den Clubbetreibern auf Ibiza ein Dorn im Auge.

Ein Zusammenschluss von Betrieben auf Ibiza hat die lokalen Behörden angehalten, härtere Strafen und erhöhte Beschränkungen für nicht lizenzierte und illegale Partys umzusetzen.

Aber wo hört eine Privat-Party auf und beginnt eine ‚offizielle‘ Party? Schwierig zu beurteilen. Und das machen sich diverse Veranstalter seit Jahren zunutze. Wie Diario De Ibiza berichtet, hat die Leisure Association Of Ibiza gerade eine Erklärung abgegeben, die „größere Härte gegen illegale Partys verlangt“ und damit eine Tatsache angesprochen, die „leider nicht neu auf der Insel ist“. Diese ‚Freizeitvereinigung von Ibiza‘ setzt sich aus 27 Veranstaltungsorten zusammen; dazu gehören unter anderem Ushuaïa, Blue Marlin Ibiza, DC-10 und Café Mambo.

In derselben Erklärung bedankt sich die Vereinigung dem Bürgermeister von San José „für die Entschlossenheit in diesen Fällen“. Die Gemeinde San-José hat vor kurzem 84.000 € in Geldstrafen an „Besitzer von verschiedenen Privathäusern zur Organisation großer Partys ausgesprochen, die den Nachbarn erhebliche Lärmbelästigung verursachten“.

Die meisten der illegalen Partys sind zweifellos Villa-Partys, weswegen es im vergangenen Jahr auch das folgende Statement gab: „Es scheint notwendig zu sein, dass die Behörden auf der Insel ein größeres Engagement an den Tag legen, gegen die illegalen Partys vorzugehen. “

José Luis Benítez, der Manager der Leisure Association Of Ibiza, sieht in den illegalen Villa-Partys einen Grund für den schlechten Ruf der Insel, da es dort „Prostitution und Drogen“ gebe und fügt hinzu: „Es ist Zeit, diesen schädlichen Eindruck Ibizas, der sich jeden Sommer wiederholt, zu beenden“.

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