Crackpfeife und sieben verschiedene Drogen: Flughafen-Security stoppt Raverin

Nach einem Techno-Festival in Serbien ist eine 34-jährige Frau aus Niedersachsen bei ihrer Rückreise am Flughafen Münster / Osnabrück mit mehreren Betäubungsmitteln kontrolliert worden.

Der Zoll leitete anschließend ein Strafverfahren gegen die Reisende ein. Die Frau war nach dem Festival zunächst über München zum Flughafen Münster / Osnabrück (FMO) weitergereist. Bei der Kontrolle ihres Gepäcks stießen die Zollbeamten zunächst auf eine sogenannte Crackpfeife.

Die anschließende Durchsuchung des Koffers förderte insgesamt sieben verschiedene Betäubungsmittel zutage. Nach Angaben des Hauptzollamts Münster handelte es sich jeweils um kleine Mengen verschiedener bekannter Partydrogen.

„Die Reisende hatte insgesamt sieben verschiedene Betäubungsmittel bei sich“, erklärte Verena John, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Münster. Unter den sichergestellten Substanzen befanden sich demnach Ecstasy, LSD und berauschende Pilze.

Der Zoll stellte sämtliche gefundenen Substanzen sicher und leitete gegen die Frau ein Strafverfahren ein. Nach der Kontrolle durfte sie ihre Reise dennoch fortsetzen.

Drogenfunde an Flughäfen sind nichts Neues. Am Luxemburger Flughafen wurden vor ein paar Wochen rund 90 Kilogramm der synthetischen Droge Methamphetamin in einem Backofen versteckt. Bei einer routinemäßigen Kontrolle am Düsseldorfer Flughafen schlugen Zollhunde bei einer 68-Jährigen an, die Kokain in Lutschern transportierte.

Doch es gibt auch positive Entwicklungen. Am Flughafen Berlin Brandenburg hat der Zoll 2025 so viele Gepäckstücke und Passagiere kontrolliert wie nie zuvor – die Trefferquote sei allerdings im Vergleich zu den Vorjahren gesunken.

Quelle: Newsflash 24

Das könnte dich auch interessieren:

Katze sollte Drogen in russisches Gefängnis schmuggeln