Deborah De Luca: Männer dürfen oberkörperfrei auflegen – Frauen nicht

Deborah De Luca: Männer dürfen oberkörperfrei auflegen – Frauen nicht

Das Thema ist nicht neu, die Art und Weise, wie Deborah de Luca damit umgeht, hingegen schon. In einem Instagram-Beitrag meldet sich die Italienerin zu Wort und beschwert sich darüber, wie sexistisch die Szene sei.

Laut ihr ist es frauenfeindlich, dass Männern erlaubt wird, oberkörperfrei aufzulegen, während es bei Frauen  – nach Meinung vieler in der Szene – nicht gern gesehen ist, eng anliegende oder offenherzige Kleidung zu tragen. Offen spricht De Luca auch über die zahlreichen Hasskommentare, die sie unter ihren Posts lesen muss: „Manchmal kommen die Kommentare sogar von Frauen, und das ist schade.“ Sie wird nicht nur als unprofessionell, sondern auch als ‚Fake-DJ‘, ‚OnlyFans-DJ‘ oder ‚USB-DJ‘ bezeichnet.

Seit 18 Jahren ist sie in der Szene aktiv und mittlerweile auf jedem Kontinent in den angesagtesten Clubs und auf den größten Festivals ein Dauergast. 2013 gründete sie darüber hinaus ihr eigenes Musiklabel, auf dem sie regelmäßig Alben und Singles veröffentlicht.
Als Frau berichtet sie außerdem, dass sie nicht die Einzige sei, die mit solchen Kommentaren zu kämpfen hat: „Ich muss heute noch solche Dinge über mich und meine Kolleginnen lesen, die sich gerne feminin kleiden.“

In der Szene ist es allgemein bekannt, dass die Kleidung weiblicher DJs häufig thematisiert wird. Selbst in Clubs ist es oft zu beobachten, dass Männer oberkörperfrei auftreten, während Frauen sich nicht zu freizügig kleiden sollen. Es ist ein Thema, das viele Meinungen hervorruft. Dennoch, so De Luca, müsse eine Lösung gefunden werden. Manche Clubs schaffen dies bereits mit klaren Regelungen wie „No Shirt, No Service“.

 

 

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Der Kölner Club Odonien hat sich des Themas bereits angenommen.

 

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