Berlin ist natürlich immer eine Reise wert. Und gerade in Verbindung mit der IFA haben wir es uns nicht nehmen lassen, der Hauptstadt mal wieder einen Besuch abzustatten. Seit vergangenen Freitag findet nämlich dort die 52. Internationale Funkausstellung (Ifa) statt. Auf einer Rekordfläche dreht sich alles um Mobilität und wie man sich im eigenen Haushalt möglichst effizient vernetzt.

Bahnbrechende Neuheiten sucht man vergebens, dafür gibt es an der jeder Ecke Updates, Optimierungen und Feinschliff. So bietet das Unternehmen Devolo einen Tuner an, der digitales Sat-TV über die Stromleitung im Haus verteilen und auf Empfangsgeräte wie Tablets oder Fernseher senden kann. Panasonic macht auf Gigantomanie und präsentiert einen 145 Zoll Fernseher – Auto-Kino Zuhause.
Wir im Büro kennen das Problem bei der Druckabgabe, wenn viele verschiedene Personen am Layout herumwerkeln möchten. Acer präsentiert nun insbesondere für diese Problematik etwas Spannendes. Der neue Aspire 7600U ermöglicht es bis zu sechs Personen, gleichzeitig auf den Touch-Bildschirm zu tippen. Klingt wie Kraut und Rüben, aber die Größe des Bildschirms – 27 Zoll – erscheint vielversprechend. Vom Büro zum Wohnzimmer ist es oft nur ein kleiner Schritt. Wie cool ist es da, im Büro erinnert zu werden, dass in wenigen Minuten im Wohnzimmer ein Film startet, während in der Küche eine Küchenmaschine parallel das Abendessen zubereitet und der Kühlschrank ein Foto des Kühlschrankinhaltes an das iPhone schickt, um zu zeigen, dass die Eier knapp sind. Das erinnert an “Demolition Man”, soll aber nur noch eine Frage der Zeit (und des Geldbeutels) sein, wenn man z.B. Samsung Glauben schenkt. Bereits jetzt verfügbar sind diverse Dockingstationen für Smartphones oder MP3-Player. Kenwood präsentiert auf der Ifa ein Möbelstück mit dem Star-Wars-Namen ‘C-BX3’, (Bild) das Wiedergabestation für die eigene Musiksammlung sowie Beistelltisch und Standfuß für Flachbildfernseher sein möchte. Das schicke Teil gibt es in weiß und schwarz und ist abwaschbar. Wer den Witz verstanden hat, darf sich etwas wünschen.
Den Abschluss für heute bietet der Sony HD-Camcorder ‘HDR-GW55VE’, den man endlich mit ins Wasser nehmen kann. Ob das Gerät tatsächlich bis zu fünf Meter Wassertiefe einsatzbereit bleibt, wird sich dann im harten Einsatz zeigen. Ein besonders lichtempfindlicher Sensor soll zudem die Bildstabilität gewährleisten, die bei schlechten Lichtverhältnissen oft in Mitleidenschaft gezogen wird, und ein integrierter Wackelschutz soll den Betrieb im Gehen ermöglichen und Bewegungen ausgleichen. Der Preis von ca- 550.- EUR klingt da sehr angemessen.

Wir stöbern noch ein wenig herum und melden uns demnächst wieder.