„Ein einziges Chaos“: Harte Kritik an Hard-Techno-Festival in NRW

Beim Blackout Festival in Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen) ist es am vergangenen Wochenende zu chaotischen Zuständen gekommen. Beim Hard-Techno-Event, bei dem unter anderem HADES, Holy Priest und Per Pleks spielten, hatten Gäste mit überfordertem Personal und langen Wartezeiten zu kämpfen.

Ein Instagram-Nutzer brachte das Chaos in einem Kommentar auf den Punkt:

„Noch nie so etwas unmögliches erlebt. Ein einziges Chaos.. absolut unorganisiert und unstrukturiert. Als wir unsere Jacken abholen wollten, kamen wir auf ein Getümmel zu und sämtliche Jacken lagen auf dem Boden, inklusive der Kleiderständer. Von dem Garderobenpersonal keine Spur. Einige haben über 1 Stunde ihre Jacke selbst gesucht und andere ihre verloren sowie darin enthaltene Wertgegenstände“, schrieb romi_hnk und dürfte damit den anderen Besuchern aus der Seele gesprochen haben.

Ein weiterer Gast tobt:

„ich hab scheiß 50€ für dieses ticket ausgegeben, musste knapp 3 stunden draußen in der kälte anstehen, konnte dann nicht mal mehr meine jacke abgeben ” weil ja keine garderoben zettel mehr da waren und musste sie irgendwo hinlegen in der hoffnung, dass sie nicht weg ist. absolute frechheit was ihr da gemacht habt und ich will sowas von mein geld zurück!!! noch nie sowas im leben gesehen, man weiß doch wie viele leute kommen und alles, nichtmal die toiletten waren angenehm und dann nochmal für eine scheiß cola 15€ drauf zahlen?!!“

Hier einige Einblicke vom Garderoben-Chaos:

@tizian.crg

Blackout Festival Ibbenbüren Garderobe gestürmt #ibbenbüren #bahareventlocation #blackoutfestival

♬ Sad Music – Max-Music

 

Wie es genau zu den chaotischen Umständen kam, blieb seitens der Veranstalter zunächst unbeantwortet. In einer Story haben sie sich jedoch für die Umstände entschuldigt. Man sei sich der Situation bewusst und arbeite daran, den Gästen schnellstmögliche ihre Gegenstände wiedergeben zu können. Die Veranstalter baten um Geduld.

Gleichzeitig echauffierten sich einige der Besucher über mangelnde Sicherheitsmaßnahmen, eklatante Hygienebedingungen und zusätzliche Kosten, die nicht transparent kommuniziert worden seien.

Das Statement lest ihr hier:

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