„Erniedrigend“: Deutsche DJ beklagt Diskriminierung am Hamburger Flughafen

Die Münchner DJ und Produzentin BASHKKA hat öffentlich Vorwürfe gegen den Hamburg Airport erhoben. In mehreren Instagram-Stories sprach sie von wiederholter diskriminierender Behandlung von trans und nichtbinären Personen bei Sicherheitskontrollen.

BASHKKA, die am Samstag, 28. Februar, in einem Hamburger Club gespielt hatte, bezeichnete insbesondere die Fast-Lane-Sicherheitskontrolle als „erniedrigend, feindselig und völlig unangemessen“. Einzelne Mitarbeitende seien „offenkundig inkompetent, schlecht geschult und offen respektlos“.

Besonders problematisch sei der Umgang mit trans und nichtbinären Reisenden. Die Art und Weise, wie diese angesprochen, gemustert, befragt und kontrolliert würden, sei „demütigend“, so die Künstlerin. Der Ablauf wirke invasiv und unnötig und sei von Ignoranz sowie strukturellen Problemen geprägt.

In ihren Beiträgen betonte sie, dass es sich aus ihrer Sicht nicht um einen Einzelfall handle. Vielmehr spreche sie von einem wiederkehrenden Muster. Die Kritik richte sich daher ausdrücklich an den Flughafenbetreiber.

Es ist nicht das erste Mal, dass BASHKKA Missstände an deutschen Flughäfen öffentlich macht. Bereits im November 2024 reichte sie nach eigenen Angaben Beschwerde nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz ein. Damals hatte sie von einer gezielten, transfeindlichen Schikane am Frankfurter Flughafen gesprochen.

Eine Stellungnahme des Hamburg Airport lag zunächst nicht vor.

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