Seit mittlerweile 20 Jahren heizt Étienne de Crécy die Dancefloors weltweit mit seiner Musik an. Ob zusammen mit Philippe Zdar als Motorbass, mit seiner Compilation „Superdiscount“, dem legendären Album „Tempovision“ oder seinen zahlreichen weiteren Tracks und Remixes – der Franzose hat Musikgeschichte geschrieben und macht es immer noch. Nun erscheint erstmals eine umfassende Retrospektive seines bisherigen Werks. Die zehn wichtigsten Tracks, die ihm dabei den Weg gewiesen haben, stellt er nun hier vor. „My Contribution To The Global Warming“ ist am 27. April als Box-Set auf Pixadelic erschienen.

Teil Eins mit den „Essentials“ gibt es HIER

 


Speedy J – Something For Your Mind (1991/Fnac Music)
Das war ein großer Hit, als ich Anfang der 90er-Jahre Techno entdeckt habe. Er war und ist immer noch sehr wichtig, weil der Track definiert, was Techno für mich bedeutet: einfach, hypnotisch & wahnsinnig.

 


Blake Baxter – When We Used To Play (1987/KMS)
Blake Baxter hat meinen Geist für die soulige Seite von Techno geöffnet – es war für mich damals eine Überraschung, dass diese Musik auch deepe und warme Gefühle ausdrücken kann.

 


Kenny Dope – Get On Down (1994/TNT Records)
Ein House-Produzent mit dickem HipHop-Sound. Er war mein Haupteinfluss, als ich anfing, Musik zu produzieren.

 


Demonstration – Hope (1992/JPR Records)
Ich kann es nicht besser ausdrücken, als dieser Track es tut. Das ist die Art von Musik, die ich versuche zu machen, seit ich produziere.

 


Mr Oizo – Flat Beat (1999/F Communications)
Als ich den Track das erste Mal gehört habe, war mir klar, dass „Flat Beat“ Techno-Musik hier vereint. Aber ich ahnte nicht, dass die Zukunft der elektronischen Musik ebenfalls dabei war.

 


Daft Punk – Around The World (1997/Virgin)
Daft Punk transportierten Housemusik in die Popkultur, blieben dabei aber glaubwürdig. Das war schon sehr magisch, und es öffnete der Musikindustrie die Türen zum Underground.

 


Alter Ego – Rocker (2004/Klang Elektronik)
Die Musikindustrie verschlang den Underground und Housemusik wurde langweilig, bis uns Alter Ego alle daran erinnerte, was elektronische Musik sein kann!

 


Tiga – Pleasure From The Bass (2004/Different)
Dieser Track kam in einer Phase heraus, als ich nicht wusste, wohin es gehen sollte. Er zeigte mir damit die Richtung.

 


Bobby Peru – Erotic Discourse (2006/2020Vision)
Ich habe immer eine Art von Effizienz gesucht und sie wirklich nicht oft erreicht. Ich liebe es, wie die Idee hier abstrakt und simpel, aber sehr intelligent und effizient auf dem Dancefloor umgesetzt wird.

 


Zombie Nation – Radio Controlled/Hey Today! Remix (2009/Turbo Recordings)
Alle Produktionen von Zombie Nation sind sehr wichtig für mich, so dass es nicht einfach war, nur einen Titel zu nennen. Er bringt die beiden wichtigsten Sachen im Techno zusammen: radikal und funky. Ich habe diesen Track hier ausgesucht, weil ich damit auch „Hey Today!“ würdigen kann.