Fjaak Havel


Einen Labelstart mit einem Longplayer hinzulegen ist eher ungewöhnlich, dennoch an dieser Stelle eine gelungene Angelegenheit der drei Deutschen. Im Grunde handelt es sich bei “Havel“ um ein Clubalbum, das breakend mit hartem Beatsetting loslegt (“Version 1.3.3.1.“) und von dieser Einstellung auch im Folgenden nicht wesentlich abrückt. Stücke wie “Take Your Live“ oder “All My Friends Are In The Bathroom“ erinnern stark an die englische Raverszene Mitte der 90er mit hart pushenden Beats und Acidlines. Melodischer Techno (“Martin“), weitere Breaks mit Tobi Neumann am Steuer (“Apollo Tag2“) und gefühlvoller Umgang mit Breakbeats (“Netto“) unterstreichen die Energie, die die Musik der Spandauer transportiert und aussendet. Neue, alte Form elektronischer Clubmukke. 7 Points Cars10.Becker